13:15 05 Juli 2020
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    Für die schwierige Situation im syrischen Aleppo sieht die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa die USA verantwortlich, die ihre Verpflichtungen im Rahmen der russisch-amerikanischen Vereinbarungen nicht eingehalten haben.

    „Ich möchte hier unterstreichen, dass sich die schwierige Lage dort (im Osten von Aleppo – Anm. d. Red.) infolge der Nichteinhaltung der Verpflichtungen der USA vom 9. September durch diese entwickelt hat“, sagte Sacharowa am Donnerstag bei einem Briefing.

    Die US-Seite habe trotz dieser Vereinbarungen die Sicherheit der Straße von Kastello nicht gewährleisten können. „Der US-Seite ist es nicht gelungen, die bewaffneten Kräfte der syrischen Opposition dazu zu bewegen, ihre Einheiten von der Straße von Kastello wegzubringen.“ Dies hätte natürlich den humanitären Zugang zu den von Kämpfern eingeschlossenen Zivilisten ermöglicht.

    Es sei zudem gar nichts dafür getan worden, die sogenannte gemäßigte Opposition von den IS-Terroristen und der Al-Nusra-Front abzuspalten.

    Zugleich betonte Sacharowa, Damaskus bereite sich weiterhin auf eine mögliche Evakuierung von Zivilisten und Kämpfern aus Ost-Aleppo vor. „Die syrische Regierung bestätigt ihre Bereitschaft, eine sichere Evakuierung aus Ost-Aleppo für alle zu gewährleisten, darunter auch für Kämpfer, denen empfohlen wird, die Waffen niederzulegen“, so die Außenamtssprecherin.

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    Tags:
    schuld, Lage, Verpflichtungen, Maria Sacharowa, Aleppo, Syrien, USA, Russland