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    This combination of file photos shows the silhouettes of Republican presidential nominee Donald Trump(R) July 18, 2016 and Democratic presidential nominee Hillary Clinton on February 4, 2016.

    „Sicherheitsrisiko Clinton“ vs. „Friedenskandidat Trump“ – Medien

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    Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump gilt in der Frage von Krieg und Frieden als bessere Wahl als seine demokratische Rivalin Hillary Clinton. Dies schrieb der „Spiegel“-Kolumnist Jakob Augstein.

    Bei der dritten und letzten TV-Debatte in Las Vegas im Bundesstaat Nevada sprach Trump auch über die aktuelle Situation in Aleppo. „Es ist so traurig zu sehen, was passiert. Und das ist unter anderem wegen Hillary Clinton“, sagte Trump am Mittwoch. Damit ist auch der „Spiegel“-Kolumnist einverstanden, wobei er betont, die Demokratin verfolge ihre eigenen Interessen und wolle ausgerechnet in Syrien, wo zurzeit der gefährlichste Konflikt der Welt herrscht, die militärische Konfrontation mit Russland riskieren. Ihr Friedensplan, laut dem unbedingt eine Flugverbotszone eingerichtet werden sollte, kann Augstein zufolge zu einem „Akt des Krieges“ führen, weil in diesem Fall zu viele Risiken, darunter auch ein Konflikt mit Russland, entstehen können.

    Dies bestätigt auch der General Joseph Dunford, Vorsitzender des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte. Eine effektive Flugverbotszone über Syrien solle den Einsatz von 70.000 Soldaten fordern und knapp eine Milliarde US-Dollar kosten.

    Die demokratische Präsidentschaftskandidatin bleibe sich selbst treu: „Als ich Außenministerin war, war ich für eine Flugverbotszone, und das bin ich noch heute“, zitiert der „Spiegel“ die Ex-Außenministerin. „Wir brauchen einen Hebel gegen die Russen“, gab sie noch zu.

    Was Krieg und Frieden betrifft, sei die Weste von Trump sauber, meint der Autor. Dabei betont er, die deutsche Öffentlichkeit ignoriere die reale Gefahr eines Clinton-Sieges. Anlass dafür liege darin, die Demokratin sei ein Produkt des amerikanischen Polit-Establishments.

    „Sie genießt in Europa den Ruf, für außenpolitische Berechenbarkeit und Kontinuität zu stehen“, so der Kolumnist.

    Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump erinnere aber daran, „dass der Westen sich mit Blick auf die Krisen dieser Welt schon lange überfordert — moralisch, militärisch, politisch“. Laut dem Autor soll der Westen aufhören, eigene Ziele in Syrien zu verfolgen und sich einzumischen.

    Hillary Clinton stehe für die Kontinuität der US-Politik. Donald Trump sei aber für einen Bruch mit den Traditionen, so der Autor abschließend, wobei er noch ein Zitat der Zeitung „The New York Times“ anführte:

    „Trump ist die logische Konsequenz von allem Schlechten in Amerika.“

    Die US-Präsidentschaftswahlen finden am 8. November statt.

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    Risiken, Politik, Krieg, Frieden, US-Präsidentschaftswahl 2016, Donald Trump, Hillary Clinton, Europa, Syrien, USA, Russland