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    Situation in Syrien (2016) (851)
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    Russland hat die humanitäre Pause in der syrischen Stadt Aleppo um weitere 24 Stunden verlängert. Das teilte Generalleutnant Sergej Rudskoi vom Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mit.

    "Die sogenannte moderate Opposition und ihre Gönner wollen eine Normalisierung der Lage in und um Aleppo verhindern. Aber auf Bitte von Vertretern der UN und anderer internationaler Organisationen hatte Russlands Präsident Wladimir Putin beschlossen, die humanitäre Pause um einen Tag zu verlängern", sagte der General.

    Russland rechne damit, dass alle engagierten Seiten die Extremisten im Interesse der Rettung friedlicher Zivilisten in Ost-Aleppo, die im Grunde Geiseln sind, beeinflussen würden. Rudskoi zufolge fliegen russische Kampfjets seit vier Tagen keine Angriffe im Raum von Aleppo. "Wir hatten alle erforderlichen Konditionen dafür geschaffen, dass die Zivilbevölkerung und Extremisten die Stadt verlassen sowie Kranke und Verletzte aus östlichen Vierteln in Sicherheit gebracht werden könnten", sagte der General.

    In Ost-Aleppo gibt es derzeit acht Fluchtkorridore: zwei für Terroristen und sechs für die Stadtbewohner. Dabei tun die Terroristen alles nur Mögliche, um die Flucht der Menschen aus der Stadt nicht zuzulassen.

     

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    Verlängerung, Feuerpause, Aleppo, Syrien, Russland