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06:39 22 August 2019
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    Mariupol, UkraineDetonierte Granate auf einer Straße von Mariupol. Januar  2015

    Kiew meldet "intensive Kämpfe" bei Mariupol am Asowschen Meer - Donezk dementiert

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    Kiew hat "intensive Kämpfe" zwischen der Armee und den Volksmilizen im Raum von Mariupol am Asowschen Meer gemeldet. Wie der Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung, Alexander Turtschinow, am Freitag mitteilte, hatten die Aufständischen seit 18. Oktober rund 3.000 Geschosse und Granaten auf Stellungen der Armee abgefeuert.

    "Besonders intensiv waren die Provokationen und der Beschuss im Raum der Siedlungen Marjinka, Krasnogorowka, Wodjanoje und Schirokino", wurde Turtschinow vom russischen Internetportal lenta.ru zitiert.

    Die ukrainischen Militärs seien auf eine beliebige Entwicklung gefasst. Zu Toten und/oder Verletzten machte der Sekretär keine Angaben.

    Zuvor hatten mehrere ukrainische Medien berichtet, dass die Donezker Milizen eine Offensive auf Mariupol planten. "Das stimmt nicht", dementierte Eduard Bassurin vom Donezker Verteidigungsministerium. Es gehe ausschließlich um die Vorbereitung unserer Truppen auf eine mögliche Attacke der ukrainischen Armee, sagte Bassurin und bekräftigte dabei die Treue der Donezker Volksrepublik zu den Minsker Vereinbarungen.

     

    Bei einem versuchten Durchbruch der Positionen der Volkswehr im Raum von Mariupol hatte die ukrainische Armee bereits am 12. Oktober 15 Mann an Toten verloren. 25 Soldaten wurden verletzt.

    Kiew und Donezk werfen einander Verstöße gegen die vereinbarte Feuerpause vor. Die im September von einer trilateralen Gruppe ausgehandelte Vereinbarung über die Entflechtung der Truppen von der Trennlinie im Donbass steckt wieder in einer Sackgasse. Zur Gruppe gehörten Vertreter Russlands, der Ukraine und der UN sowie Delegierte der beiden nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk.

     

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    Kämpfe, Alexander Turtschinow, Mariupol, Donbass, Ukraine