02:54 25 März 2017
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    Wladimir Putin in den USA im Jahr 2001 - Archivfoto

    Clinton gegen Trump: Aber in TV-Debatte siegen „Russland“ und „Putin" - WikiLeaks

    © AFP 2017/ JAMES NIELSEN / AFP
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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Im TV-Duell haben die Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump Russland und dessen Präsidenten Wladimir Putin häufiger erwähnt als „Flüchtlinge“, „Terrorismus“, „Islamischer Staat“, und „Steuern“. Das schreibt die Enthüllungsplattform WikiLeaks in ihrem Twitter-Account.

    ​So hätten Clinton und Trump während ihrer letzten TV-Debatten insgesamt genau 178 Mal „Russland“ oder „Putin“ gesagt, wobei „ISIS“ („Islamischer Staat in Syrien und dem Irak“, auch IS oder Daesh), „al-Qaida“ und „Terrorismus“ zusammen nur 132 Mal erwähnt worden seien.

    Den dritten Platz nach der Erwähnungs-Häufigkeit belegen „Steuern“ mit 119 Mal.

    Weiter oft angesprochene Themen waren außerdem Syrien (71 Erwähnungen), Flüchtlinge (48) und Polizei (45).

    Am wenigsten hätten Trump und Clinton über „Rassismus“ (20), „Abtreibung“ (17), „Drogen“ (14), „Armut“ (10),  „LGBT“ bzw. „Schwule“ (5) und „Natur“ (1) gesprochen.

    Auffallend ist: Solche Wörter wie „Jemen“, „NSA“ und „Privatsphäre“ seien kein einziges Mal erwähnt worden.

    Die letzte Fernsehdebatte der Präsidentschaftskandidaten fand am 19. Oktober in Las Vegas statt. Die US-Präsidentschaftswahlen werden am 8. November abgehalten.

     

    Themen:
    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
    Tags:
    US-Präsidentschaftswahl, US-Präsidentschaftswahl 2016, WikiLeaks, Wladimir Putin, Donald Trump, Hillary Clinton, USA
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    Alle Kommentare

    • avatar
      hihardt
      Die Häufigkeit der Namensnennung ist im Journalismus ein übliches Indiz des Interesses an einer Person. Ob das Interesse negativ oder positiv belegt ist, ist eine ganz andere Sache!!
    • Politikscanner
      .......und nicht ein einziges mal wurde "Mutti" erwähnt ? Die bösen Amis aber auch. Da wird zukünftig aber jemand ganz schön dem Obama nachtrauern.

      Mfg
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      K.A.S.
      Im Iran tat USA den 1. Schritt vom Thron des Hegemon.
      In Syrien wurde die US/GB Kriegsmaschine gestoppt.
      Am 1. Oktober schubste der Yuan den $ eine weitere Stufe abwärts.
      An den im Westen ganz neuen fernseh Bildern aus Jemen, oder nach 15Jahren endlich auch aus dem Irak, kann man sehen, was US/GB/Saudi/NATO seit 911 tut.
      Denke US & GB nimmt bald den Hut und geht, überall hält Putin ihnen diesen Hut hin, deswegen bekommen sie ihn einfach nicht aus dem Sinn und was ist für die Menschen, mit denen beiden Kandidaten, drin?
      Nicht Gutes, deswegen ist es besser wenn sie das Zuhause unter sich austragen und der Rest der Welt sich dagegen wehren und davor schützen kann.
    • R. Lee Ermey
      Ich weiß nicht ob man als Land unbedingt stolz darauf sein sollte, wenn in einer Wahlkampfrede noch öfter erwähnt wird als diese Terrorvereinigung IS?!
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      K.A.S.Antwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey, Sie wissen doch selbst, dass nur Putin (BRICS/IRN/SYR) den I$ Terror bekämpft.
      Das verdirbt US/GB den Gewinn und schon ist Putin mit I$ in einem Atemzug oder im selben Satz drin, aber der Zusammenhang ist anders als bei U$ & Al-Nusra.
      I$ stahl den Dieben das Öl, die RF/CN/Eigentümer mögen keine Öldiebe, egal ob mit der US, GB, KSA, I$ oder False Flag alle müssen gehen und das können die Betroffenen nicht einsehen und haben ein Problem mit Putin. I$ dagegen ist weit weg und dient in Syrien dem guten Zweck.
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      wwwbuerger
      Egal ob Clinton, oder Trump, die Welt wird eine "zweite Kubakrise" erleben...
      Der Trump scheint aber eine bessere Alternative zu sein, weil er als Regime Gegner, gut erkannt hat, dass die Bürger zu viele Parasiten ernähren müssen. Falls er hält was er sagt, kommt die verlogene Clinton in den Knast und er macht die vielen blödsinnigen Untaten des Politetablishments rückgängig. (Gesundheitssystem etc..). Er hat als Unternehmer sicher mehr Sinn für effektives Denken, als die Clinton, die nur hemmungslos Steuergeld verschwendet, (Ist ja nicht ihr Geld..Und wenn das Geld weg ist, wird von dem Volk einfach neu genommen)..
    • MikkyAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey,
      es zeigt sehr deutlich,welch hohen Stellenwert Russland und Putin bei den Amis hat.
      Der IS ist dort offensichtlich auch sehr wichtig,wie die Zahlen belegen,jedoch vermutlich eher im negativen Sinne.
      Das haben die beiden Wahlkämpfer erkannt und erfolgreich versucht ihrem Wahlkampf einen positiven Touch zu geben.
      Was liegt da näher,als Russland und Putin zu ein Hauptthema im Wahlkampf zu machen?
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      ThomasAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey, beleidigen sie bitte nicht Obamas Destabilisierungs und Vertretungstruppen als Terrorvereinigung, wenn Sie nochmal in die USA einreisen wollen. Die schieben Sie nach Guatanamo, wo die ihre Freiheitsstatur verscharrt haben.
      Zum Traditionsjanuskopf Pest oder Kolera hätte ich gerne eine populäre Alternative gesehen.
      Die amerikanische Bevölkerung kann einen richtig leid tun, wenn man diese Ausweglosigkeit aus diesem Schauspielhaus betrachtet.
    • TeslaAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey,
      "Ich weiß nicht ob man als Land unbedingt stolz darauf sein sollte,..."

      Mir ist schon früher aufgefallen dass du über vieles keine Ahnung hast. ;-)
    • Aristoteles
      Eine sehr gute Analyse!
      Zeigt auch eine gewisse "Kriegsmüdigkeit"
      und 9/11 entwickelt sich eher zum Boomerang,
      ist als als Kriegsgrund absolut unbrauchbar.
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      Udo
      Was die so alles auflisten während solch einer Debatte. Das Wort Peace habe ich aber nicht entdeckt.
    • avatar
      billyvorAntwort anhihardt(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      hihardt,
      Es zeit aber - hier - auch, wo die Kandidaten glauben, punkten zu können: Nämlich, indem man die Probleme im eigenen Land besser nicht erwähnt, und sich darauf konzentriert, Angst zu schüren, und die Amerikaner zusammen zu schweißen gegen das Böse, dass es außerhalb ihres Landes zu bekämpfen gilt.
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