10:36 27 März 2017
Radio
    Ungarns Regierungschef Viktor Orban

    Orban: Rettet uns vor „Sowjetisierung“ Europas!

    © REUTERS/
    Politik
    Zum Kurzlink
    Migrationsproblem in Europa (1256)
    561145832416

    Ungarn muss sich gegen eine „Sowjetisierung“ durch Brüssel stemmen und seine Grenzen vor Migranten schützen, wie Ministerpräsident Viktor Orban laut Reuters bei einer Gedenkfeier zum Ungarn-Aufstand von 1956 am Sonntag sagte.

    „Wir wollen eine europäische Nation sein, nicht eine Nationalität innerhalb Europas“, so der Premier. „Freiheitsliebende Menschen müssen Brüssel vor Sowjetisierung und vor Menschen, die für uns bestimmen wollen, mit wem wir zusammenleben sollen, retten.“

    „Ihr könnt auf Polen zählen, wir stehen in den schwierigsten Zeiten zusammen“, sicherte der Ehrengast der Gedenkfeier, Polens Präsident Andrzey Duda, Ungarn seine Unterstützung zu.

    Ungarn gehört neben anderen EU-Staaten zu den Gegnern der von Brüssel beschlossenen Flüchtlingsquote. Orban hatte im Vorjahr einen Zaun gegen die Flüchtlinge, die über die Balkan-Route ins Land kommen wollten, aufbauen lassen. Dieser steht bis heute.

    Themen:
    Migrationsproblem in Europa (1256)

    Zum Thema:

    Fliegt Ungarn aus der EU? - Orban verspricht Verfassungsänderung
    Ungarn: Flüchtlingsthema für Orban lebenswichtig - Experte
    Niederlage für Orban: Ungarisches Referendum über Flüchtlingsquoten ungültig
    Tags:
    Sowjetunion, Migranten, Viktor Orban, Europäische Union, Brüssel, Ungarn, Polen
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    • avatar
      HumboldtAntwort anTrubadur(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Trubadur, Vergessen Sie nicht das durch das Smartphone die Funktion des Daumens einen immer größeren Region des menschlichen Gehirns einnimmt. Das wird noch eine Weile lang so gehen bis neue Technologien den Daumen ablösen. Welche werden das wohl sein? Ansonsten werfen Sie doch einfach einen Blick aufs Fernsehprogramm – besonders in den jeweiligen Landessendern wie BR oder SWR (nach der Tagesschau) kann man sehr gut sehen, wohin es gehen soll und natürlich kultur- und sinnstiftenden sowie zusammenschweißenden Sender RTL.
    • avatar
      ewdw
      Wie konnte der Konservatismus in Deutschland nur so unter die Räder kommen?
      Weil er bescheiden und zu anständig ist und so nicht anmaßend wie die Ideologien, weil er leise ist und nicht schreiend wie seine ideologischen Gegner, die jeden, der sich ihrem Meinungsdiktat entzieht, mit Schmähkampagnen überziehen.
      Wer heute zur traditionellen Familie steht, der wird verachtet.
      Wer den Ort seiner Herkunft Heimat nennt und gar von Heimatsliebe spricht, der wird verlacht.
      Und wer sich zu seinem Vaterland bekennt, der wird ausgegrenzt.


      Jagen wir dieses Gesindel endlich aus dem Land ....
    • HSV Fan
      Eine Gedenkfeier für den Ungarn-Aufstand gegen die kommunistische Unterdrückung und für mehr Demokratie, die mit Hilfe von sowjetischen Panzern blutig niedergeschlagen wurde.
    • HSV FanAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor,
      " Aber wenn Ihr glaubt, dass auf den Putz hauen ausreicht; darin ist die polnische Regierung tatsächlich ganz groß."

      Das schätze ich gerade bei den Polen.
    • avatar
      billyvorAntwort anHumboldt(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Humboldt,
      "Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere menschlichen Interaktionen übertrifft. Die Welt wird eine Generation von Idioten bekommen"
      (Einstein)
      Welch ein Prophet, der Mann!
    • avatar
      billyvorAntwort anHSV Fan(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      HSV Fan,
      Nichts anderes habe ich von Ihnen erwartet.
      Muskelspiele und markige Sprüche, statt das Gehirn - sowie noch vorhanden - einzuschalten ....
    • avatar
      JoesiAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor, Haalt!! Haaaalt..guter Billyfor!!!
      Orban spricht von der Sovjetisierung der EU durch Brüssel!!!!
      Das durch Brüssel und Strasburg Zentralisierte Europa!... nach Vorbild der Stalinistischen Diktatur von einst!
      Die RF unter Präsident Dr.Wladimir Putin ist froh, diese zentralistische Staatsform los zu sein...und die Brüsseler Vollidioten installiern sie gerade mit Hilfe der Washingtoner Hohlbirnen bei uns in Europa, um Europa leichter zerstören zu können!
    • TrubadurAntwort anHumboldt(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Humboldt, Es tritt keine groessere Katastrophe in einer Familie ein wie wenn der Fernseher kaputt geht. Das Haus kann durch einen Wasserrohrbruch absaufen, das Auto kann explodieren, Gas kann das Dach abheben, das alles wird maulend verkraftet. Doch wenn der Fernseher kaputt geht, dann ist das wie ein Nabelschnitt fuer jeden im Haus. Was soll man tun? Was kann man mit der Zeit machen? Welche Informationen bekomme ich noch? Wer kann mich jetzt vollsuelzen. Stillschweigen. Ganz alleine. Ohne Fernseher. Die Kinder schauen die Eltern an. IHR seid unsere Eltern? Euch haben wir schon mal irgendwo gesehen. Papa zu Mama: Wir haben Kinder? Unser Gehirn ist ein Programmspeicher, der genau im richtigen Augenblick dazu aufruft den richtigen Sender zu druecken. Ich glaube, der Daumen wird nicht ersetzt. Den braucht man vorlaeufig noch zur Kennung. Aber der Kopf wird ersetzt. Durch einen Fernseher bei dem die Programme schon eingestellt sind.
      LG
    • TrubadurAntwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Joesi, rischdisch!
    • avatar
      elisa.krail
      Eines muss man Orban lassen, er hat eine Linie, die er unbeirrt weiter verfolgt. Auf diesen Mann ist Verlass, eine Qualität, die bei den meisten europäischen Wendehals-Politikern vergeblich zu finden ist. Und die Inhalte seiner Aussagen bergen sehr viel Wahrheit. Diesem Herrn gebührt Respekt.
    • avatar
      elisa.krailAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor, Mit Sowjetisierung ist nicht Russifizierung gemeint. Wenn jemand genau weiss, was darunter zu verstehen ist, dann sind dies die ehemaligen Ostblöckler, die unter der Sowjetunion mehr als genug zu leiden hatten und wissen was Diktatur unter Fremdherrschaft ist. Mit der Sowjetisierung ist aber nicht das jetzige neue Russland unter Putins Regie gemeint. Orban sagt das schon richtig, man muss es nur auch richtig verstehen.
    • avatar
      billyvorAntwort anelisa.krail(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      elisa.krail,
      o.k., ich verstehe schon, was Orban gemeint hat. Trotzdem meine ich, dass er die Metapher falsch gewählt hat. Ob absichtlich oder unabsichtlich, will ich mal dahingestellt lassen .....


      Von wem wird denn Europa "beherrscht"?
      Ob der Druck für Sanktionen gegen Russland, ob TTIP, CETA, das Vorgehen Europas in der Ukraine-Politik, die Aufstockung des Militäretats, das Vorrücken an Russlands Grenzen? Das kommt doch alles ursprünglich aus Washington.
      Mit dem - das gebe ich zu - gravierenden Unterschied, dass Europa freiwillig so dumm ist, sich zu Vasallen machen zu lassen, wie es die Warschauer Pakt Staaten zur Sowjetunion einmal waren.

      Und dass Europa von Migranten überflutet wird, hat es ebenfalls - nicht nur, aber auch - der aggressiven Geopolitik Washingtons zu verdanken, der man sich freiwillig anschließt.

      Ost-Europa blieb unter dem Diktat der Sowjetunion nichts anderes übrig. Wir wählen freiwillig die "Fremdherrschaft". Ob wir zu blöd sind, das zu merken, ob wir diese Herrschaft wirklich für gut halten: Auch das lasse ich mal dahingestellt.
    • avatar
      paulus
      Eine europäische zentralregierung, die das wohl und den willen der nationalen, regionalen bevölkerung berücksichtigen würde, wäre als stabilitätsanker sehr beliebt bei den leuten.
      Wenn nichts mehr geht kommt so was in anderer form wieder (europäische monarchie).
      Die mini-nationalstaaterei ist auch gefährlich, denn so ein mini-pseudostaatsgebiet ist total abhängig von seinen grosszügigen unterstützern. Siehe Transnistrien oder Novorossia (Donbass). Zurzeit hat aber Orban als kritiker und widerständler völlig recht----wir haben ein abgehobenes elitenpolitbüro in Brüssel.
    • avatar
      paulusAntwort anBaron Urbich(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Baron Urbich, da stimme ich zu. Es lebe eine neue polnisch-russische freundschaft. Die polnischen landwirte würden sich freuen wegen der exportmöglichkeiten.
    • avatar
      elisa.krailAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor, Ich sehe nun Ihren Standpunkt und kann auch Ihre Argumentation verstehen.
      Eines ist bei der Sache eben schon bemerkenswert. Der ehemalige Ostblock, dessen Bevölkerungen sich nach der sowjetisch-diktatorischen Fremdherrschaft sehnlichst westliche „demokratisch freiheitliche“ Verhältnisse wünschten, erkennt nun mit Schrecken und Enttäuschung, dass die versteckte anglo-amerikanische Diktatur im Westen, die unter einem verlogenen pseudo-demokratischen System immer deutlicher und penetranter zum Vorschein kommt, dass dieses westliche System für die ehemaligen Ostblockländer – heute Mitteleuropa benannt – einen Gang vom Regen in die Traufe bedeutet.
      Ihre Reaktion darauf??? Sie wenden sich – freiwillig – dem heutigen neuen und vielversprechenden Russland zu, DIE Region, mit der sie so hart in ihrer Vergangenheit zu kämpfen hatten. Das will viel heissen! Sie lassen ihre fürchterlich schlechten Erfahrungen mit dieser Region hinter sich und wenden sich erneut dieser sich wirtschaftlich und gesellschaftlich entwickelnden Region zu, die heute eine „demokratischere“ und wirtschaftlich prosperierendere Zukunft verspricht, als der plündernde und verschuldete Westen, dem sie verständlicherweise zunehmend den Rücken kehren. Keine geopolitische Region weiss besser, was Unterdrückung ist, als die mitteleuropäischen Staaten – ehemals die Ostblockländer. Die sowjetische Unterdrückung werden sie wohl über Generationen nicht vergessen. Und weil ihnen diese leidvolle Geschichte wohl noch sehr nahe ist, ziehen sie diese auch als Metapher heran, um sich zu erklären. Alles, nur keine Unterdrückung mehr; die sowjetische haben sie bis zur Erschöpfung über sich ergehen lassen müssen, nun nur keine neue anglo-amerikanische Unterdrückung, das fehlte ihnen gerade noch.
    • Cereal Killer
      Noch so ein B-Promi-Aushilfspolitiker, der im kalten Krieg hängengeblieben ist. Alle fühlen sich so bedroht. Lawrow hatte schon recht. Viel zu viele Pussies im Westen...
    • avatar
      Humboldt
      Letztendlich geht es doch darum Voraussetzungen und Gründe zu schaffen mit denen in den nächsten Jahren das Bargeld abgeschafft werden kann. Denn eines ist sicher, das Finanzsystem ist am Ende. Zur Zeit wird noch kräftig Geld hineingepumpt um Zeit zu gewinnen.
      Dafür löst man Kriege aus (siehe Irak, Syrien usw.) schafft sich Terroristen, die einem ans Leder wollen; ladet Millionen illegale Einwanderer nach Europa ein; winkt fragwürdige Handelsverträge durch; nimmt dem Bürger seine Ersparnisse und somit seine Lebensarbeit weg (siehe Minuszins); schafft systematisch Chaos; verschärft und entfremdet die Generationen untereinander durch politische und weltanschauliche Einflussnahme im Schulunterricht usw.
    • avatar
      againstwarAntwort anHSV Fan(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      HSV Fan, das ist normal bei Leuten mit Hirnerkrankung.
    • avatar
      billyvorAntwort anelisa.krail(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      elisa.krail,
      So ganz vermag ich Ihren Optimismus nicht zu teilen:
      ".... Der ehemalige Ostblock, ...........erkennt nun mit Schrecken und Enttäuschung, dass die versteckte anglo-amerikanische Diktatur im Westen, .........einen Gang vom Regen in die Traufe bedeutet."

      Natürlich kann ich nicht in die Köpfe der Menschen dort schauen.
      Ihre Regierungen (vorneweg die polnische und die baltischen) jedenfalls haben überwiegend nichts begriffen. Die neue Abhängigkeit war keine direkt aufgezwungene, sondern eine mit dem "Zuckerbrot" bzw. wohltönenden Worten. Dass das "Zuckerbrot" auf Dauer viel schwerer im Magen liegen kann, als das "trockener", können oder wollen sie nicht begreifen.
      Gerade wenn man so lange in Abhängigkeit gelebt hat, sollte einem doch daran gelegen sein, sich künftig davon frei zu machen, und zwar nach allen Seiten. Dem Durchschnittsmenschen im Osten kann man keine Vorwurf machen. Zum einen erscheint einem immer das, was man nicht hat (hatte), als das einzig Erstrebenswerte und ist bereit, über etwaige Mängel hinwegzusehen. Nach 25 Jahren hätten aber doch zumindest die mit gesundem Menschenverstand begreifen können, dass die Mängel genau so sind, nur andere. Es ist im Grunde alles genau so weiter gegangen, wie früher. Mag sein, dass "Unterdrückung" heute nicht ganz das passende Wort ist. Zumindest insofern nicht, als man nicht mehr mit direkten Repressalien rechnen muss, wenn man eine abweichende Meinung äußert. Aber das Gift, dass man versucht, in die Köpfte der Menschen zu träufeln, ist genau so gefährlich; lässt sich nur nicht auf Anhieb gleich erkennen, weil es - noch - nicht mit physischer Gewalt einherkommt.
    • boroser1502
      Orbans Wunsch kommt zu spaet.

      Bevor Europa merkte, was mit Europa

      geschah, war es schon zu spaet.

      Ein zurueck gibt es wohl kaum.

      Europa/EU hat sich selbst versklavt.

      EU soll dann NICHT auch noch versuchen, gemeinsam

      mit dem grossen Satelitt, auch noch Russland zu versklaven!

      Die Versuche der Versklavung Russlands laufen auf Hochtouren!
    neue Kommentare anzeigen (0)