21:30 26 Januar 2020
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    Das Weiße Haus hat nach Informationen der Zeitung „The Washington Post“ (WP) in Erwägung gezogen, die US-trainierten Rebellen in Syrien mit schlagkräftigen Waffen auszustatten, um sie vor den russischen Luft- und Artillerieangriffen zu schützen.

    Die Pläne, den Rebellen mehr Feuerkraft zur Verfügung zu stellen, seien in den jüngsten Sicherheitsberatungen bei Präsident Barack Obama heimlich diskutiert worden, schreibt die WP. Nach Angaben der Zeitung sind diese Pläne noch nicht endgültig vom Tisch.

    Die CIA hat in den vergangenen drei Jahren Tausende Kämpfer für die so genannte moderate Opposition in Syrien ausgebildet. Die US-Administration betrachtete das Programm als Kernstück ihrer Strategie zur Entmachtung von Syriens Präsident Baschar al-Assad. Doch die Waffen, die den Rebellen geliefert wurden, wie auch die geschulten Kämpfer selbst landeten nicht selten beim „Islamischen Staat“ (IS, Daesh) und anderen Terrormilizen.

    In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra-Front und andere gegenüber.

    Die russische Luftwaffe fliegt seit September 2015 Angriffe gegen Stellungen der Terroristen. In den vergangenen Monaten konnten die syrischen Truppen viele Gebiete von den Terroristen befreien, darunter auch das antike Palmyra.

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