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    Kampf gegen den IS (813)
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    Die irakische Armee bestreitet eine Beteiligung der Türkei an der Operation zur Befreiung der irakischen Stadt Mossul von den Kämpfern der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS), wie der TV-Sender Al Mayadeen berichtet.

    „Wir bestreiten entschieden jegliche Teilnahme der Türkei an der Mossul-Befreiungsoperation“, sagten Vertreter der irakischen Armee.

    Damit reagierte Bagdad auf die Erklärung des türkischen Ministerpräsidenten Binali Yıldırım, der gesagt hatte, die Armee des Landes würde eine Militäroperation gegen den IS nahe Mossul auf Bitte der kurdischen Militärs durchführen.

    Zuvor hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan mitgeteilt, dass die irakische Stadt Mossul einst zur Türkei gehört hätte.

    Der Sturm auf Mossul ist inzwischen etwa eine Woche im Gange: Mit vereinten Kräften der irakischen Streitkräfte, unterstützt von kurdischen Peschmerga-Einheiten, regierungstreuen Milizen und US-Truppen sowie Kampfflugzeugen der Anti-IS-Koalition, begann am 17. Oktober 2016 eine Großoffensive auf die zweitgrößte Stadt des Irak. Seit Juni 2014 beherrschten die Terroristen der Terrormiliz Daesh die strategisch wichtige Millionenstadt.

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    Teilnahme, Armee, Operation, Befreiung, Terrormiliz Daesh, Binali Yildirim, Türkei, Mossul