16:32 19 Oktober 2018
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    Donezk: Kiew verlegt polnische Söldner zur Trennlinie im Donbass

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    Eingefrorener Donbass-Konflikt (2016) (143)
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    Kiew hat polnische Söldner und Schläger der extremistischen Organisation Rechter Sektor zur Trennlinie im Donbass verlegt. Das meldete die Donezker Nachrichtenagentur (DAN) am Montag unter Berufung auf Eduard Bassurin vom Donezker Verteidigungsministerium.

    „40 polnische Söldner sind im Raum der Siedlung Schirokaja Balka, zwei Kilometer von der Trennlinie, mit zwei Lastwagen eingetroffen. Im Raum der Siedlung Werchnetorezkoje, vier Kilometer von der Front, kamen bis zu 100 Angehörige des Rechten Sektors an. Die Extremisten quartieren sich wider Willen der Einwohner in deren Häusern ein“, sagte Bassurin.

    Der Vorsitzende des Volksrates der Donezker Republik, Denis Puschilin, hatte am Freitag mitgeteilt, dass die ukrainische Seite Versuche unternimmt, eine Offensive bei Mariupol zu starten. Dabei setzten sie starke Verbände ein. „Wir haben genug Mittel und Kräfte, um einen Gegenangriff zu unternehmen“, versicherte Puschilin.

    Bereits am 12. Oktober hatte die ukrainische Armee bei einem Versuch, die Positionen der Volkswehr im Raum von Mariupol durchzubrechen, 15 Mann an Toten und 25 an Verletzten verloren.

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    Einsatz, Rechter Sektor, Denis Puschilin, Eduard Bassurin, Donbass, Ukraine