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    Der amerikanische Zerstörer „USS Carney“, der am Montag ins Schwarze Meer eingelaufen ist, befindet sich jetzt vor Constanța (Rumänien) und wird von der russischen Schwarzmeerflotte observiert. Das erfuhr die Nachrichtenagentur RIA Novosti aus militärischen Kreisen in Moskau.

    Die „USS Carney“ war am Montag durch den Bosporus gefahren. „Jetzt befindet sie sich im Raum Constanța und wird von Aufklärungsschiffen, Küstenradaren und Fliegern der russischen Schwarzmeerflotte beobachtet“, teilte ein Sprecher am Dienstag mit.

    Nach dem pro-westlichen Umsturz Anfang 2014 in der Ukraine befinden sich Kriegsschiffe der USA und der Nato ständig im Schwarzen Meer. Russland reagiert mit Besorgnis auf dieses verstärkte Militäraufgebot.

    Laut dem Montreux-Vertrag von 1936 dürfen sich Kriegsschiffe von Staaten, die keine Anrainer sind, höchstens 21 Tage im Schwarzen Meer aufhalten. Ihre Gesamttonnage darf 30.000 Tonnen nicht übersteigen. 2014 hatte bereits die US-Fregatte „USS Taylor“ gegen diese Regel verstoßen, weil sie elf Tage länger im Schwarzen Meer geblieben war.

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    Tags:
    USS Carney, Schwarzes Meer, Rumänien