15:41 23 Februar 2020
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    Situation in Syrien (2016) (851)
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    Die Türkei wird die kurdischen Volkwehreinheiten dazu zwingen, die syrische Stadt Manbidsch zu verlassen, sollten sie dies nicht freiwillig tun, wie der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu am Dienstag mitteilte.

    „Wenn die kurdischen Kämpfer Manbidsch nicht selbständig verlassen werden, wird die Türkei sie mit eigenen Methoden dazu zwingen“, wird Çavuşoğlu von der Agentur Anadolu zitiert.

    Der Minister unterstrich dabei, dass Ankara auch Washington bereits davor gewarnt hätte.

    Der Militärflügel der syrischen kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) hatte jüngst mit Unterstützung der US-geführten Koalition die Stadt Manbidsch im Norden Syriens von IS-Terroristen befreit. Ankara ist davon überzeugt, dass die PYD mit der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans eng verbunden sei.

    Zuvor hatte der türkische Premier Binali Yıldırım mitgeteilt, dass US-Verteidigungsminister Ashton Carter bei seinem Besuch in Ankara versprochen hätte, die Kräfte der kurdischen Volkswehr aus Manbidsch herauszuführen.

    Die türkische Armee hatte am 24. August die Operation „Schutzschild Euphrat“ gegen den IS gestartet. Vertreter der syrischen Kurden betrachten die Aktivitäten der türkischen Armee als Aggression, die vor allem gegen die Kurden gerichtet sei.

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    Warnung, verlassen, Drohung, Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Kurdenpartei PYD, Mevlüt Çavuşoğlu, Manbidsch, Türkei, Syrien