06:14 29 September 2020
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    Das russische Verteidigungsministerium hat „Spekulationen“ über ein angeblich geplantes Nachtanken des Flugzeugträgers „Admiral Kusnezow“ im spanischen Ceuta zurückgewiesen. Die „Admiral Kusnezow“ und Begleitschiffe seien mit allem notwendigen ausgestattet, um autonom agieren zu können.

    Medien hatten berichtet, Spanien habe wegen seiner Entscheidung, der „Admiral Kusnezow“ und weiteren russischen Kriegsschiffen die Möglichkeit zum Auftanken in seiner Exklave zu gewähren, heftige Kritik aus der Nato auf sich gezogen. Die russische Botschaft in Madrid teilte am Mittwoch mit, Russland habe seine Tank-Anfrage zurückgezogen.

    Das russische Verteidigungsministerium habe an die spanischen Behörden keinerlei Anfragen für ein Betanken der „Admiral Kusnezow“ geschickt, sagte Igor Konaschenkow, Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums. Ihm zufolge hatte das russische Verteidigungsministerium – mit Zustimmung der spanischen Seite — einen offiziellen Besuch einzelner Schiffe in Ceuta geplant. Doch spanische Regierungsvertreter hätten dann mitgeteilt, dass ein solcher Besuch wegen des Drucks aus den USA und der Nato nicht zweckmäßig sei, so Konaschenkow.

    Er versicherte, dass der Einsatz-Plan der russischen Flugzeugträgerkampfgruppe hiervon nicht berührt sei. „Die russische Flugzeugträgerkampfgruppe ist mit den notwendigen Vorräten an Material ausgestattet, um ihre Aufgaben in entlegenen Ozean-Gebieten autonom erfüllen zu können.“

    Eine Flugzeugträgerkampfgruppe mit der „Admiral Kusnezow“ war Mitte Oktober ins Mittelmeer ausgerückt, um den russischen Militäreinsatz gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) in Syrien zu unterstützen.

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    Tags:
    Flugzeugträger Admiral Kusnezow, Spanien, Russland