18:26 04 Juli 2020
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    Nach dem jüngsten Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Krim hat der Kreml auf Bitte von Journalisten zur Protestnote aus Kiew Stellung genommen.

    Russlands Präsident beim regionalen Forum der Gesamtrussischen Volksfront auf der Krim
    © Sputnik / Valeri Melnikov
    „Traditionell äußert die Ukraine Protest, traditionell lassen wir diese Proteste außer Acht“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag. Denn der russische Präsident dürfe beliebige russische Regionen besuchen. „Das ist eine innere Angelegenheit Russlands und geht keinen anderen Staat etwas an, auch nicht die Ukraine.“

    Die Krim war im März 2014 — nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine — wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war der nationalistisch geprägte Staatsstreich in Kiew vom Februar 2014. Die ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an.

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    Tags:
    Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Ukraine, Krim, Russland