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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Russland zu stärken, ist das Ziel der USA. Das soll Hillary Clinton laut „Fox News“ als US-Außenministerin in einem Interview mit einem russischen TV-Sender gesagt haben. Der „Fox News“-Korrespondent Richard Grenell erklärt, wie Clinton dieses Ziel erreicht habe.

    „Eine der Sorgen, die ich von den Russen höre ist, dass die USA auf irgendeine Weise Russland schwächen wollen. Das ist weit gefehlt“, sagte die einstmalige US-Außenministerin laut „Fox News“ in einem Interview mit einem russischen TV-Sender im Jahr 2010. „Unser Ziel ist es, Russlands Erstarkung zu fördern. Wir sehen Russland mit einer starken Kultur, mit einer überwältigenden intellektuellen Hauptstadt, die Russland als ein Anführer im 21. Jahrhundert hat“, so Clinton. „Und manchmal haben wir das Gefühl, das wir an eure Zukunft mehr glauben als die Russen selbst“, sagte sie dem russischen TV-Publikum. 

    Folgen für Russland-Politik: Trump und Clinton im Vergleich

    Im laufenden Wahlkampf habe Clinton ihren republikanischen Widersacher Donald Trump für seine Aussage kritisiert, dass der russische Präsident Wladimir Putin ein starker Anführer sei, betont „Fox News“. Clinton sei als Außenministerin für einen Neustart in der US-amerikanischen Russland-Politik bekannt gewesen. Infolge dieser Politik habe Russlands Führung Clinton „in Syrien, im Iran und in der Nahost-Diplomatie“ übertrumpft, „während die USA untätig daneben standen“, so der Korrespondent Grenell. Insofern habe Clinton als Außenministerin ihr Ziel, Russlands Erstarkung zu fördern, wirklich erreicht. Und Clintons Aussage, dass die US-Führung mehr an Russlands Zukunft glaube als die Russen selbst, „ist eine schockierende Offenbarung“.

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    Tags:
    US-Präsidentschaftswahl 2016, Donald Trump, Wladimir Putin, Hillary Clinton, Russland, USA