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23:00 19 September 2019
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    Russlands Präsident Wladimir PutinPräsidentenwahl in USA (2016)

    Putin zu "Einmischung" in US-Wahlkampf: USA sind Großmacht, keine Bananenrepublik

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    Russland mischt sich laut seinem Präsidenten Wladimir Putin keinesfalls in den US-Wahlkampf ein. Die USA seien eine Großmacht und keine Bananenrepublik. Dies sagte Putin auf dem Valdai-Forum in Sotschi.

    „In den USA gibt es genug Probleme, wie zum Beispiel die immense Staatsschuld oder die zunehmende Gewalt mit Einsatz von Schusswaffen sowie die Polizeigewalt. Die Wahldebatte sollte sich besser darauf konzentrieren. Aber die Elite scheint hierzu nichts zu sagen zu haben. Deswegen lenken sie die Aufmerksamkeit auf die sogenannten russischen Hacker, Spione und Agenten", kommentierte der russische Präsident die Hackerangriffe auf US-Behörden, die oft Russland zugeschrieben werden.

    „Kann jemand im Ernst daran glauben, dass Russland irgendwie die Wahl des amerikanischen Volkes beeinflussen kann? Ist Amerika etwa eine Bananenrepublik? Amerika ist eine Großmacht“, erklärte Putin.

    Im Allgemeinen seien die Wahlen kein Instrument mehr, das für Veränderungen eingesetzt wird. Sie seien nur von Skandalen überschattet.

    „Die politische Tagesordnung ist schon auf ein Minimum reduziert worden. Die Wahlen bestehen nur aus Skandalen, kompromittierenden Informationen und Diskussionen darüber, wer wen wo gekniffen hat oder wer mit wem schläft“, so Putin. „Wenn man sich die Programme der Präsidentschaftskandidaten anschaut, bekommt man den Eindruck, dass sie alle das gleiche Schnittmuster haben.“

    Die US-Präsidentschaftswahlen finden am 8. November statt. Die zwei größten Parteien haben Ex-Außenministerin Hillary Clinton (Demokraten) und den Milliardär Donald Trump (Republikaner) als Kandidaten aufgestellt.

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    Tags:
    Einfluss, Staatsschuld, Gewalt, US-Präsidentschaftswahl 2016, Wladimir Putin, USA, Russland