11:52 19 August 2018
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    Russlands Präsident Wladimir Putin auf Forum des Valdai-Diskussionsclubs

    Putin: Terroristen in Syrien werden weiterhin bewaffnet und gegen Assad gehetzt

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    Das Ausufern des Terrors in Syrien ist nicht eine Folge der Handlungen in Aleppo gewesen. „Die Terroristen in Syrien werden weiterhin bewaffnet und gegen Präsident Baschar al-Assad gehetzt“, erklärte Russlands Staatschef Wladimir Putin am Donnerstag in der Plenarsitzung des Valdai-Diskussionsclubs in Sotschi am Schwarzen Meer.

    Finnlands Ex-Präsidentin Tarja Halonen oder der frühere österreichische Präsident Heinz Fischer hätten in ihren Ansprachen darauf hingewiesen, dass die Zahl der Terroristen wegen Handlungen in Aleppo nur wachse. „Aber hat denn die Verstärkung des Terrorismus (mit Aleppo) begonnen?“, fragte Putin.

    „Hat es denn Terroristen im Irak gegeben? Gar keine, bevor staatliche Strukturen im Land zerstört wurden. Und in Libyen? Nichts dergleichen. Von den Terroristen fehlte dort jede Spur. Aber gleich nach der Zerstörung der Staatlichkeit im Land wurde das Vakuum gefüllt. Von wem? Von den Terroristen. Das Gleiche passiert denn auch in Syrien“, fuhr Putin fort.

    Er verstehe die Anspielung auf Handlungen Russlands in Aleppo, sagte der Präsident. Zugleich wies er darauf hin, dass Terroristen gleich nach Ausbruch des Syrien-Krieges aktiv wurden. „Das geschah aber noch lange vor dem Einstieg der russischen Luft- und Weltraum-Streitkräfte in diese Ereignisse.“

    Putin zufolge wurden die Terroristen gleich nach Beginn des Syrien-Krieges mit Waffen versorgt und gegen Assad gehetzt. „Denn es gab keine anderen Möglichkeiten, das war am effektivsten… Einige sind der Ansicht, dass diese effektivsten Kampfverbände zuerst gelenkt und später gezähmt werden könnten. Nein. Das klappt nicht“, betonte der russische Präsident.

     

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    Tags:
    Bewaffnung, Terroristen, Wladimir Putin, Russland, Syrien
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