18:34 16 Dezember 2018
SNA Radio
    Ein lettischer Soldat bei den Nato-Übungen Saber Strike

    Nato spitzt Beziehung zu Moskau selbst zu – russischer Botschafter

    © Flickr/ U.S. Army Europe
    Politik
    Zum Kurzlink
    Beziehungen Russlands mit den Nato-Staaten (247)
    1355852

    An der Verschlechterung des Verhältnisses der Nato zu Russland ist die Militärallianz selbst schuld, wie der russische Nato-Botschafter Alexander Gruschko in einem Interview mit der Deutschen Welle sagte.

    „Ich bin der Ansicht, dass die Nato für ihren Umgang mit Russland sowie die Versuche, das eigene Militärpotential zu verstärken, die Zeche bezahlt. Dabei verschärft sich die Situation“, sagte Gruschko

    Jeden Tag lese er Berichte darüber, dass Russland in nur ein paar Stunden eine unerwartete Attacke auf Tallin starten könnte. Dabei würde es nur 40 Stunden benötigen, um diese Hauptstadt zu erobern. Und angeblich verfüge die Nato nicht über ausreichende Kräfte, um sich zu schützen.

    „Und dann frage ich mich, ob es möglich ist, mit einer derartigen Denkweise mit diplomatischen Mitteln umzugehen. Die Nato hat die Entscheidung getroffen, so zu handeln. Darum bezahlt die Nato nun auch die Zeche dafür“, schloss der russische Diplomat.

    Nach dem pro-westlichen Umsturz Anfang 2014 in der Ukraine und der Abspaltung der Krim haben die USA und ihre Nato-Partner ihre militärische Präsenz im Schwarzen Meer aufgestockt, neue Truppen in Osteuropa aufgestelt. Russland reagiert darauf mit Besorgnis.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Beziehungen Russlands mit den Nato-Staaten (247)

    Zum Thema:

    „Für mehr Transparenz“: Stoltenberg will Russland-Nato-Rat einberufen
    Italiens Präsident wirbt für Dialog zwischen Nato und Russland
    Nato bereitet nukleare Überraschung für Russland vor
    Wie die Nato Russland in der Arktis beherrschen will
    Tags:
    schuld, Zuspitzung, Beziehungen, NATO, Alexander Gruschko, Russland