16:32 17 Februar 2020
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    Nach der jüngsten gefährlichen Annäherung eines US-Jets an einen russischen Bomber im Osten Syriens hat der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, US-Piloten geraten, „sich zu beherrschen“ und nicht wie gewohnt Russland den Schwarzen Peter zuzuschieben.

    „Die an Gelähmtheit grenzende Empfindlichkeit der US-Piloten beim Anblick russischer Bomber in ihrer Nähe ist uns im Prinzip klar“, sagte Konaschenkow am Sonntag. „Dennoch würden wir ihnen raten, in Zukunft nicht zu versuchen, wie gewohnt die Schuld an allem Russland zuzuschieben, sondern sich im Zügel zu halten. Und ihre Steuerknüppel auch“, so Konaschenkow.

    Ein amerikanisches AWACS-Flugzeug hatte sich nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums am 17. Oktober an eine russische Su-35 im Luftraum über Ostsyrien angenähert. Eine Zeit lang habe die Distanz zwischen den beiden Maschinen weniger als 500 Meter betragen. Später teilte das Verteidigungsministerium mit, die US Air Force hätte sich für den Zwischenfall bereits entschuldigt und notwendige Aufklärungsarbeit mit ihren Piloten versprochen.

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    Tags:
    Piloten, Annäherung, Igor Konaschenkow, Syrien, USA, Russland