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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Die US-Bundespolizei FBI wird sich nochmals mit der E-Mail-Korrespondenz der US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton befassen. Der Grund dafür ist das Auftauchen neuer Mails. Dabei vermuten Clintons Anhänger, dass das FBI mit Moskau in Verbindung stehe. Diese Meinung äußerte auch der demokratische US-Politiker Tim Ryan in einer CNN-Sendung.

    Am Freitag, genau elf Tage vor der Präsidentenwahl in den USA, erklärte der FBI-Chef James Comey die Wiederaufnahme der Ermittlungen gegen Hillary Clinton. Ihm zufolge sind weitere E-Mails von Clinton aufgetaucht, bei denen man abklären müsse, ob sie geheime Informationen enthielten.

    Zuvor hatte das FBI Clinton wegen der Nutzung von einem privaten E-Mail-Konto in ihrer vierjährigen Amtszeit als US-Außenministerin nicht angeklagt. Tim Ryan findet es eigenen Angaben zufolge seltsam, dass das FBI plötzlich die Ermittlungen im Fall wieder aufgenommen habe.

    „Woher stammen diese Dokumente? Wie sind sie zum FBI gelangen? Hat sich Russland darin eingemischt? Wir haben nicht mal die geringste Ahnung, woher diese Dokumente kommen“, so Ryan.

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    Der demokratische Politiker Howard Dean hat auch seinerseits Bedenken zu dem Fall geäußert. Auf seinem offiziellen Twitter-Account schrieb er, der FBI-Direktor James Comey habe sich „auf die Seite“ von Putin gestellt und somit für immer das Vertrauen an das FBI vernichtet.

    Moskau hatte mehrmals Vorwürfe der US-amerikanischen Politiker über eine vermeintliche Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf zurückgewiesen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei seinem jüngsten Auftritt auf dem Valdai-Forum in Sotschi erneut erklärt, dass sich Russland keinesfalls in die Wahl einmische. Er betonte auch, dass die USA keine „Bananenrepublik“, sondern eine Großmacht sei.

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    US-Präsidentschaftswahl 2016, FBI, Howard Dean, Tim Ryan, Hillary Clinton, Wladimir Putin, USA, Russland