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    Chemische Bomben der Terrorgruppierung Islamischer Staaat (Archivbild)

    Rebellen sollen Aleppo mit Giftgas attackiert haben

    © AFP 2019 / Joseph Eid
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    Die Milizen, die an der Seite der syrischen Regierungsarmee um Aleppo kämpfen, sind nach eigenen Angaben mit Giftgas attackiert worden. Der Angriff fand im Südwesten der Stadt statt, wie ein Milizionär der Nachrichtenagentur RIA Novosti mitteilte.

    „Rebellen beschossen uns und das Militär im Raum der Assad-Akademie mit selbstgebastelten Giftgas-Raketen“, sagte der Milizionär. „Wir wissen noch nicht genau, welche chemische Substanz genau eingesetzt wurde.“

    In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra-Front und andere gegenüber.

    Nach russischen Angaben setzten Islamisten in Aleppo so genanntes „Höllenfeuer“ ein. Das sind selbstgebastelte Raketenanlagen, die Fässer mit Chlor verschießen. Im August hatte die syrische Regierungsarmee bei Aleppo ein solches Waffenkonstrukt erbeutet.

    Die russische Luftwaffe, die seit 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus die syrischen Regierungstruppen im Kampf gegen die Terroristen unterstützt, fliegt seit zwei Wochen keine Angriffe mehr auf Aleppo. Die von Präsident Wladimir Putin verordnete humanitäre Pause soll der Zivilbevölkerung und auch den Dschihadisten die Möglichkeit zu geben, die einstige Millionen-Stadt zu verlassen.

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    Tags:
    Aleppo, Syrien