20:23 19 Oktober 2017
SNA Radio
    Zerstörte syrische Stadt Aleppo (Archivbild)

    Ein Toter und 30 Verletzte bei neuer Giftgas-Attacke in Aleppo

    © REUTERS/ Abdalrhman Ismail
    Politik
    Zum Kurzlink
    82495172

    Bei der jüngsten Chemiewaffen-Attacke syrischer Militanten in Südwest-Aleppo ist ein Mensch ums Leben gekommen, wie der libanesische Fernsehsender „Al Mayadeen“ berichtet. Mehr als 30 Menschen seien außerdem verletzt worden.

    Am Sonntag wurde bekannt, dass die syrische Armee in der Nähe der Assad-Akademie in Aleppo mit selbstgebastelten Giftgas-Raketen beschossen wurde.

    Nach Angaben des Senders handelt es sich bei allen Betroffenen der Giftgas-Attacke um Zivilisten. Kurz nach dem Angriff seien Verletze ins Krankenhaus Ar-Rasi eingeliefert worden. Es liegen bislang jedoch keine Informationen dazu vor, welche chemische Substanz bei dem Angriff eingesetzt wurde.

    Die Terroristen greifen bereits seit drei Tagen Stellungen der Regierungstruppen im Südwesten von Aleppo an. Die Assad-Armee konnte zwei Offensiven der Terroristen zurückschlagen. Dennoch gehen schwere Gefechte im Raum von Al-Assad, wo sich eine Militärakademie befindet, weiter. Bei der Offensive sollen die Islamisten Autobomben und Selbstmordattentäter eingesetzt haben.

    In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS), al-Nusra-Front und andere gegenüber.

    Zum Thema:

    Syrische Regierungsarmee wehrt Attacken der Terroristen in Aleppo ab
    Immer mehr Tote und Verletzte – Wohnviertel von Aleppo unter verstärktem Beschuss
    Moskau: Terroristen in Aleppo verwenden tragbare Luftabwehrsysteme aus USA
    Syrische Armee tötet Hunderte Militante an einem Tag
    Tags:
    Verletzte, Tote, Zivilisten, Angriff, Giftgas, Chemiewaffen, Terroristen, Aleppo, Syrien
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren