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21:55 15 Oktober 2019
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    FBI suchte und suchte… aber fand nix zwischen Trump und Moskau – NYT

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    Obwohl das FBI den ganzen Sommer versucht hat, Russland eine Einmischung in die US-Wahlkampagne nachzuweisen, gibt es noch immer keine Belege für eine angebliche Verbindung zwischen Trump und den russischen Behörden, wie die Zeitung New York Times schreibt.

    Demnach haben FBI-Agenten sorgfältig nach sämtlichen finanziellen Verbindungen Trumps oder seiner Berater im Präsidentschaftswahlkampf zu Moskau gesucht. Sie ermittelten die Hacker, die die Server der US-Demokraten knackten und prüften gar das Gerücht eines geheimen Schriftverkehrs zwischen dem Unternehmen „Trumps Organization“ zur russischen Alfa-Bank.

    FBI-Agenten sollen mehrere Wochen lang Computerdaten auf eine Aktivität zwischen den Servern dieser Organisationen geprüft haben: So sollen zwei Server der Alfa Bank seit dem Frühjahr mehr als 2.700 Mitteilungen an Server geschickt haben, die mit der Trump Organization verbunden sind. Nach einer Analyse der Daten sei das FBI zu dem Schluss gelangt, dass es sich jedoch wohl nur um E-Mail-Marketing oder Spam handele.

    Und so gebe es noch immer keine Beweise für eine solche Verwicklung, so die NYT.

    Wie die Geheimdienste mittlerweile laut NYT annehmen, hatten es die Hacker-Attacken auf die Server der US-Demokraten nicht einmal darauf abgezielt, Trump zum Wahlsieg zu verhelfen, sondern die Wahlen selbst zum Scheitern zu bringen.

    Zuvor hatte der Fraktionschef der Demokraten im Senat, Harry Reid, von FBI-Direktor James Comey verlangt, Trumps Verbindungen zu Moskau, die der Senator als „bewiesen“ betrachtet, publik zu machen. Reid erklärte, das FBI habe ihm „heiße Informatioen bezüglich der engen Verbindungen und der Koordinierung zwischen Donald Trump, seinen führenden Beratern und den Behörden Russlands“ mitgeteilt.

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinerseits wiederholt betont, dass es im Zuge einer solchen Wahlkampfkampagne „viel einfacher ist, die Aufmerksamkeit der Leute auf russische sogenannte Hacker, Spione und Einflussagenten zu lenken“, als die für die amerikanische Gesellschaft wirklich wichtigen Probleme zur Sprache zu bringen.

    Die Behauptungen, Trump sei Russlands Favorit im US-Wahlkampf, sind  Putin zufolge eine Methode des politischen Kampfes und ein Beispiel für Manipulation der öffentlichen Meinung. Der russische Staatschef betonte auch, dass Moskau mit jedem Präsidenten der USA arbeiten werde, den das amerikanische Volk gewählt habe.

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    US-Präsidentschaftswahl 2016, FBI, Alfa-Bank, Hillary Clinton, James Comey, Donald Trump, Russland, USA