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05:35 15 Oktober 2019
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    Hillary Clinton, Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei der USA

    „Ihr Sieg führt zu Verfassungskrise“ – Trump kritisiert Clinton

    © REUTERS / Aaron P. Bernstein
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    Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat seine demokratische Rivalin Hillary Clinton als Verbrecherin dargestellt, der wahrscheinlich ein Straffprozess droht, wie englischsprachige Medien berichten.

    Clinton und Trump sprachen sich am Montag in ihren Auftritten gegenseitig die Eignung für das Präsidentenamt ab und kritisierten einander als ernsthaftes Sicherheitsrisiko.

    Wie „The Detroit News“ schreibt, werden Spitzenpolitiker wie der russische Präsident Wladimir Putin laut Trump Clinton im Falle ihres Sieges bei den Wahlen am 8. November mit einem Lächeln beobachten. Grund dafür sei, dass ihr langwierige Ermittlungen „und wahrscheinlich ein Strafprozess“ drohten.

    „Ihr Sieg würde unsere Regierung und unser Land in eine Verfassungskrise stürzen, die wir uns nicht leisten können“, so Trump.

    Trumps Vorwürfe sollen auf Clintons Umgang mit ihren Dienst-E-Mails in ihrer Zeit als Außenministerin abgezielt haben: Von 65.000 E-Mails könnten bis zu 15.000 von den zuvor 30.000 gelöschten E-Mails wieder hergestellt werden.

    Vergangene Woche war bekannt geworden, dass das FBI die Ermittlungen zu Clintons E-Mail Affäre aufgrund neuer Informationen wiederaufgenommen habe. Ihr wird zur Last gelegt, in ihrer Zeit als Außenministerin, einen privaten E-Mail-Server genutzt zu haben. Das FBI habe von E-Mails Kenntnis bekommen, die einen Bezug zum Ermittlungsgegenstand haben könnten, so FBI-Direktor Comey.

    Trump hatte Clinton mehrmals öffentlich vorgeworfen, mehr als 30.000 E-Mails geheim gehalten bzw. gelöscht zu haben, und ihr sogar mit Gefängnis gedroht.

    Die E-Mail-Affäre um Hillary Clinton war im März vergangenen Jahres entbrannt, als bekannt geworden war, dass Clinton als US-Außenministerin zwischen 2009 und 2013 einen privaten Server für dienstlichen E-Mail-Verkehr genutzt hatte. Sie hatte damit gegen geltende Dienstvorschriften verstoßen, wonach dienstliche Korrespondenzen über speziell geschützte Regierungsserver zu führen sind. Ein rumänischer Hacker unter dem Pseudonym „Guccifer“ hatte offenbar ihr Postfach gehackt.

    Die US-Präsidentschaftswahlen finden am 8. November statt. Die zwei größten Parteien haben Ex-Außenministerin Hillary Clinton (Demokraten) und den Milliardär Donald Trump (Republikaner) als Kandidaten aufgestellt.

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    E-Mail-Skandal, Krise, Kritik, Wahlen, US-Präsidentschaftswahl 2016, FBI, Donald Trump, Hillary Clinton, USA