17:16 03 August 2020
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    Ein anonymes Video im Netz bringt den österreichischen Bundeskanzler Christian Kern in Bedrängnis: Es soll zeigen, wie der Mercedes des Kanzlers auf regennasser Fahrbahn mit knapp 150 Stundenkilometer durch eine 80er-Zone rast, wie österreichische Medien berichten.

    Der Mercedes von Kern soll am 4. Oktober auf der Rückfahrt von Graz nach Wien gefilmt worden sein. 

    Der Bundeskanzler hat den Zwischenfall österreichischen Medien zufolge bereits kommentiert. Sollte der Videobeweis wirklich stimmen, werde sein Fahrer Selbstanzeige erstatten. Kern werde seinen Fahrer allerdings nicht im Stich lassen und gegebenenfalls „einen Teil der Strafe zahlen“. Der Kanzler selbst soll nichts von der Geschwindigkeitsüberschreitung mitbekommen haben: Er habe wie immer in der dritten Reihe des Mercedes gesessen und Akten durchgearbeitet.

    Juristen des Kanzleramtes prüfen jetzt, inwieweit die Vorwürfe samt Videobeweis der Wahrheit entsprechen, ob das Datum richtig ist und welcher Chauffeur tatsächlich das Kanzler- Auto gelenkt hat. Im Kanzleramt schließt man Medien zufolge jedoch nicht aus, dass es sich möglicherweise um „eine politische Intrige“ handle. Der österreichische Innenminister Wolfgang Sobotka zeigte sich über den Vorwurf empört und kommentierte ihn mit den Worten „Das ist ein Unfug“.

    Wie hoch die Strafe sein wird, hängt von der Beurteilung der zuständigen Behörden ab.

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    Tags:
    Verkehr, Regeln, Auto, Christian Kern, Österreich