17:04 18 September 2020
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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Im Vergleich zu 2015 hat sich die Zahl der Arbeitslosen aus nichteuropäischen Asyl-Ländern verdoppelt, berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit. Die meisten Empfänger kämen aus Syrien, wobei die stärkste Zunahme bei Flüchtlingen aus Eritrea zu verzeichnen sei.

    Im Oktober habe die Bundesagentur für Arbeit 171.236 Arbeitslose aus nichteuropäischen Asyl-Ländern gezählt, was rund 106 Prozent mehr ist als im Vergleichsmonat des vergangenen Jahres. Im Juli seien es rund eine halbe Million Hartz-IV-Empfänger gewesen, was von einem Anstieg von über 99 Prozent im Vergleich zum Juli 2015 zeugt.

    Die meisten Hartz IV-Empfänger kämen aus Syrien (222 Prozent; 316.342 Menschen), dem Irak (71.337; plus 26,6 Prozent), Afghanistan (37.296; plus 1,9 Prozent) und Eritrea (21.113; plus 270,6 Prozent).

    Zur selben Zeit sei aber im Vergleich zu August 2015 auch die Zahl der Beschäftigten aus Asyl-Ländern gestiegen (153.144; plus 36,3 Prozent).

    Europa durchlebt zurzeit die schwerste Migrationskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Nach Angaben der Internationalen Migrationsbehörde (IOM) waren 2015 insgesamt etwa 1,8 Millionen Flüchtlinge nach Europa gekommen. Ende Juli hatte das IOM mitgeteilt, seit Jahresanfang 2016 seien immer noch mehr als 240.000 Menschen über das Mittelmeer nach Europa eingereist.

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    Hartz IV, Migranten, Deutschland