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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump ist der Ansicht, dass einfache FBI-Mitarbeiter nicht zulassen werden, dass seine Rivalin Hillary Clinton für ihr Verbrechen unbestraft bleibt. Damit reagierte er auf den Freispruch von Clinton in der E-Mail-Affäre.

    „Die FBI-Mitarbeiter werden ihr nicht erlauben, für ihre abscheulichen Verbrechen – unter anderem das Löschen von 33.000 E-Mails bereits nach der Vorladung zu Aussagen im US-Kongress – unbestraft davonzukommen“, sagte Trump bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat Michigan.

    Trump nannte Clinton „die korrumpierteste Person, die jemals den Posten des US-Präsidenten beansprucht hat“.

    Am Freitag hatte die britische Zeitung „The Guardian“ unter Verweis auf FBI-Quellen berichtet, dass innerhalb des FBI eine tiefe Antipathie gegenüber der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton herrsche.

    Ein anderer FBI-Agent teilte der Zeitung mit, Clinton „verkörpert für eine ganze Reihe von Mitarbeitern den Antichrist“. Er erläuterte, dass Material gegen die Ex-Außenministerin an die Öffentlichkeit durchsickere, da man in der Behörde mit Trump sympathisiere.

    Zehn Tage vor der Präsidentenwahl waren neue E-Mails entdeckt worden, die Clintons Beraterin Huma Abedin und deren Ehemann Anthony Weiner betreffen. Wie FBI-Chef James Comey sagte, haben die Ermittler in der neu entdeckten Korrespondenz keine Hinweise auf strafbare Handlungen der Kandidatin gefunden. Damit spricht das FBI Hillary Clinton in der E-Mail-Affäre erneut von kriminellem Verhalten frei.

    Hillary Clinton und Donald Trump
    © REUTERS / Lucy Nicholson (L) and Jim Urquhart
    In ihrer Amtszeit als US-Außenministerin nutzte Clinton ihren privaten E-Mail-Server für dienstliche Korrespondenz. Anfang Juli wurde bekannt, dass die US-Bundespolizei FBI nach einer Prüfung der Server und der Korrespondenz keinerlei Anlass für ein Strafverfahren gegen die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten gesehen habe.

    Zuvor hatte FBI-Direktor James Comey jedoch erklärt, über neue Materialien in der E-Mail-Affäre zu verfügen, was eine erneute Prüfung der dienstlichen Mails von Hillary Clinton erforderlich mache.

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    Tags:
    Bestrafung, E-Mail-Skandal, The Guardian, FBI, Anthony Weiner, Huma Abedin, Donald Trump, James Comey, Hillary Clinton, USA