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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Die US-Administration hat die Beziehungen zu Russland schon viele Jahre vor der US-Präsidentenwahl 2016 absichtlich verschlechtert, wie Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, gegenüber dem TV-Sender RT sagte.

    „Noch lange vor dieser Wahl hat die US-Administration absichtlich begonnen, Russland zu dämonisieren und die Beziehungen zu unserem Land zu verschlechtern. Natürlich wurde in diesem Zeitraum eine entsprechende Informationsatmosphäre geschaffen, damit Russland jetzt auf der Liste der vorrangigen Themen des Wahlkampfes stehen kann“, so Sacharowa.     

    Was die US-Präsidentenwahl angehe, sei „dies tatsächlich nicht unsere Sache“. Und die Außenamtssprecherin betonte, dass die USA ja ein anderes Land sind und Russland die Wahl des amerikanischen Volkes respektiere. Russland selbst sei außerdem ein demokratisches Land und die vom Volk getroffene Wahl sei in jedem Fall eine Frage, die ausschließlich innerhalb des Landes gelöst werden müsse. 

    „Zweifellos verstehen wir die Worte der Kandidaten, Äußerungen der US-Administration und der Sicherheitsdienste so, dass Russland ohnehin bei diesen Wahlen unsichtbar anwesend ist. Dies ruft Befremden hervor, da es ja scheint, als ob das amerikanische Volk an genug zu denken hat – Politik, Wirtschaft. Gesundheitswesen, eine Masse von Problemen, Masse an Fragen, die Lösungen fordern. Was aber hat Russland damit zu tun? Russland gehört dabei zu den Topthemen, auf die sich die Kandidaten fokussieren“, so Sacharowa.

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    Tags:
    Beziehungen, US-Präsidentschaftswahl, RT, Maria Sacharowa, Russland, USA