13:44 09 August 2020
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    Ein multinationales Bataillon ist am Montag im Rahmen des Manövers „Slawische Bruderschaft 2016“ von Russland, Weißrussland und Serbien mit einem Hubschrauber Mi-17 und einem Transportflugzeug Il-76 auf dem serbischen Flugplatz Kovin gelandet, um diesen umgehend von angenommen Terroristen zu befreien.

    Der Anti-Terror-Einsatz erfolgte demnach auf Anordnung des UN-Sicherheitsrates. Der Befehlshaber der Spezialbrigade der serbischen Luftstreitkräfte, Zoran Velickovic, hob  nach Abschluss des Manövers die Erfolge bei der Durchführung hervor: „Wir setzen unsere militärische Zusammenarbeit weiter fort, um unseren Staat und den Weltfrieden zu schützen.“  

    Auch der Kommandeur des russischen Kontingents bei den Übungen, Generalmajor Oleg Polgujew schätzte den Anti-Terror-Einsatz als ausgezeichnet ein: „Unter schwierigen Wetterverhältnissen wurden drei Landeschützenpanzer ‚Budka‘ und mehr als 80 Fallschirmspringer abgesetzt. Die Bodengruppierung wurde von der russischen Drohne ‚Tachyon‘ unterstützt.“

    Laut dem für Sondereinsätze zuständigen Vize-Befehlshaber der weißrussischen Streitkräfte, Oleg Petschjorski, sind derartige Übungen äußerst wichtig für künftige Kooperationen. Im kommenden Jahr werde dann Weißrussland die „Slawische Bruderschaft“ austragen.

    Die erstmals vor zwei Jahren vorgeführte Drohne „Tachyon“ wurde praktisch sofort auf einem russischen Stützpunkt in Armenien in Dienst gestellt. Dieser Apparat kann sowohl nachts als auch tagsüber einsetzt werden. „Tachyon“ ist auch bei Luft- und Videoaufnahmen auf größere Entfernung sehr effizient und gilt als Kommunikationsüberträger.

    Die Übung „Slawische Bruderschaft 2016“ dauert noch bis zum 9. November an.

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    Tags:
    Übungen, Tachyon-Drohne, Transportflugzeug Il-76, Hubschrauber Mi-17, Slawische Bruderschaft 2016, UN-Sicherheitsrat, Flugplatz Kovin, Zoran Velickovic, Oleg Petschjorski, Oleg Polgujew, Serbien, Weißrussland, Russland