11:22 23 Oktober 2018
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    Finnland nutzt russische Erfahrungen bei Ausstattung von Rettungsteams für Arktis

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    Politik
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    Die finnische Innenministerin Paula Risikko hofft, dass Russland seine Erfahrungen und Know-How in die Zusammenarbeit zwischen den Arktis-Staaten einbringen wird. Laut Risikko übernimmt das finnische Innenministerium die Erfahrungen Russlands bei der Ausstattung von Rettungsmannschaften für den Arktis-Einsatz.

    „Wir haben russische Erfahrungen zur Förderung unserer eigenen Entscheidungen, darunter zur Erneuerung der Ausrüstungen für ein Rettungsteam, genutzt, das unter den Arktis-Verhältnissen eingesetzt ist“,  sagte Risikko bei einem Treffen mit dem russischen Zivilschutzminister Wladimir Putschkow.

    Die Ministerin brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass Russland seine Erfahrungen und Know-How in die Kooperation zwischen den Arktis-Anrainern einbringen wird. „Die arktische Kooperation ist ein wichtiger Bereich des Zusammenwirkens. Finnland übernimmt im Mai 2017 den Vorsitz in der Arktis (im Arktischen Rat – Anm. d. Red.) und gleichzeitig im Arktischen Wirtschaftsrat und im Arktischen Küstenschutz-Forum“, so Risikko.

    Ihr zufolge wird Finnland als Vorsitzender seine Aufmerksamkeit auf das Klima der Arktis und eine stabile Entwicklung der Region richten.

    Der russische Zivilschutzminister schlug vor, das Format der gemeinsamen Tätigkeit im Rahmen des Arktischen Rates zu erweitern. „Das Zivilschutzministerium Russlands setzt die Strategie neuer Herangehensweisen bezüglich der Notstandsbekämpfung, der Sicherheit der Bevölkerung der Arktis-Zone und der Infrastrukturprojekte in diesem Breitenbereich um“, so Putschkow. Er äußerte die Überzeugung, dass das Zusammenwirken von Russland und Finnland in dieser Sphäre nützlich und konstruktiv sein wird.

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    Tags:
    Verhältnisse, Ausstattung, Innenministerium Finnlands, Arktis, Finnland