07:00 10 Dezember 2018
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    US-Wahl 2016

    Schwedens Premier: Stockholm hoffte auf Clintons Sieg

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    Politik
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    US-Wahltag 2016 (79)
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    Laut dem schwedischen Ministerpräsidenten, Stefan Löfven, bewegt das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in den USA viele Bürger in Schweden. Diese Meinung äußerte er in einem Interview mit dem schwedischen Fernsehsender SVT.

    „Ich denke, dass das Wahlergebnis viele Menschen bewegt, ebenso die (Finanz- – Anm. d. Red.) Märkte. Zugleich ist es eine Situation, auf die wir gut vorbereitet sind. Ich hätte aus mehreren Gründen Hillary Clintons Sieg präferiert. Aber Schweden wird alles in seiner Macht Stehende für gute Beziehungen zu den USA tun“, sagte der Regierungschef. Und zwar unabhängig davon, wer Präsident sei- fügte er hinzu.

    Er äußerte sich allerdings besorgt über das „bestehende politische Klima“ in den USA. „Alle Spitzenpolitiker tragen eine riesige Verantwortung dafür, dass es sich nicht weiter ausbreitet. Es ist unmöglich, dass ein solches politisches Klima des Hasses herrscht. Das bringt niemandem Gewinn“, betonte Löfven.

    Schwedens Außenministerin Margot Wallström kommentierte, dass sie ebenfalls „große Sorgen“ empfinde.

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    Die Stimmenauszählung in den USA steht vor dem Abschluss. Nach den jüngsten Angaben des Internet-Portals Real Clear Politics hat der Republikaner Donald Trump bereits 278 Wahlmännerstimmen gewonnen, wobei ihm zum Sieg 270 Stimmen gereicht hätten.

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    US-Präsidentschaftswahl 2016, Margot Wallström, Stefan Löfven, Hillary Clinton, Donald Trump, USA, Schweden