19:12 29 März 2017
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    Willy Wimmer: Die Wahlentscheidung in den USA bewahrt uns vor einem großen Krieg

    © Flickr/ Robert Lyle Bolton
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    Viele europäische Politiker und Medien sind über den Wahlsieg Donald Trumps schockiert. Willy Wimmer, ehemaliger Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium und Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, ist hingegen erleichtert. Mit Clinton als Präsidentin hätte er einen Dritten Weltkrieg für möglich gehalten.

    Herr Wimmer, was haben Sie gedacht, als Sie heute die News aus den USA gehört haben?

    Ich war so erleichtert, wie lange nicht in meinem Leben, denn ich hatte heute Morgen das Gefühl, diese Wahlentscheidung bewahrt uns vor dem großen Krieg. Ich gehe davon aus, dass der neue amerikanische Präsident, anders als seine Gegenkandidatin, für eine vernünftige, praktikable, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Staaten auf dieser Welt bereit ist — und das gibt Hoffnung. 

    Viele von unseren Politikern dürften jetzt erstmal den Kopf einziehen, nachdem sie sich weit aus dem Fenster gelehnt haben mit fast schon Beleidigungen in Richtung Trump. Jetzt müssen sie mit ihm zusammenarbeiten.

    Ich finde, der Herr Bundespräsident, die Frau Bundeskanzlerin und vor allen Dingen auch der Herr Außenminister haben die nationalen Interessen des deutschen Volkes im Zusammenhang mit diesem Wahlkampf nicht berücksichtigt. Sie haben dem deutschen Volk dadurch geschadet, dass sie sich einseitig und zum Teil beleidigend geäußert und auf die Seite einer Kandidatin geschlagen haben. Das ist eine nicht hinzunehmende Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes und wenn dann die Wahl so ausgeht, wie sie ausgegangen ist, schadet man dem eigenen Volk.

    Vor allem sich was der Bundespräsident in seiner jüngsten Äußerung im Zusammenhang mit dem amerikanischen Wahlkampf und der Kandidatin Clinton und dem Kandidaten Trump geleistet hat, das geht, wie man so schön sagt, auf keine Kuhhaut. Es reiht sich ein in die unerträglichen Reden dieses Bundespräsidenten und ich finde es gut, wenn er bald sein Amt niederlegt.

    Es ist auch verblüffend, wie betroffen jetzt die deutschen Mainstream-Medien reagieren. Das erinnert an den Umgang mit der AfD. Leben die Journalisten in einer Parallelwelt?

    Aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges kennen wir ja den verhängnisvollen Begriff der sogenannten Quislinge – solche, die einem Führer immer hinterher rennen, auch wenn sie diesem Land nicht angehören. Offensichtlich ist die Spezies der Quislinge auf allen Sektoren – im politischen Bereich, in den Medien oder sonst wo – in Deutschland weit verbreitet. Das ist schlichtweg unerträglich! Es sieht ja so aus, als hätten wir eine fremde Herrschaft über unser eigenes Volk. Die sind alle auf dem falschen Fuß erwischt worden und müssen jetzt eigentlich in sich gehen und sich fragen: Was trägt dazu bei, meine Reputation als politisch Verantwortlicher oder als Journalist wieder herzustellen? Ohne Pluralismus und ohne Respekt vor den Menschen, die ja der Souverän sind, geht es nicht. Wir leben in einer Situation, wo sich einige offensichtlich dazu aufgeschwungen haben, die Herrschaft über den Rest des Volkes auszuführen und wir haben heute gesehen, dass das in die Irre führt. Das hat bei Quisling, diesem Norweger, auch nicht geholfen.

    In den USA hat das Volk gesprochen. Inwieweit ist dieses Wahlergebnis auch eine Absage an die Demokratie in der Form, wie wir sie jetzt haben, oder zumindest an das Establishment? 

    Ich glaube, dass man die Frage anders formulieren muss. Wie ist eigentlich in den zurückliegenden Jahrzehnten die Fehlentwicklung im demokratischen System diesseits und jenseits des Atlantiks gelaufen, um einen solchen Wahlkrieg hervorrufen zu können? Denn wir wissen noch gar nicht, was jetzt in den Vereinigten Staaten noch folgt. Mir ist es lieber, sie tragen die Auseinandersetzungen auf dem eigenen Territorium aus, als immer wieder die ganze Welt mit Kriegen zu überziehen. Das wird möglicherweise in den Vereinigten Staaten passieren. Bei dieser Wahlauseinandersetzung haben denen eigentlich nur noch Panzer gefehlt, um aufeinander zu schießen – schlimmer kann es gar nicht sein. Damit wird ein ganzes politisches System ad absurdum geführt. Das ist schlichtweg eine Katastrophe für den Rest der Welt! Damit werden demokratische Staaten, die sich so etwas nicht leisten, auch in Misskredit gebracht. Vor diesem Hintergrund kann man nur hoffen, dass vor uns eine Zeit der Katharsis liegt, wo man sich wieder Gedanken darüber machen kann, dass man einen Staat auch ordentlich führen kann. Das ist die große Herausforderung, die mit diesem Wahlkrieg in den Vereinigten Staaten verbunden ist. Wir müssen jetzt eigentlich ein Signal über den Atlantik schicken: No more German kids for US wars! Das muss der neue amerikanische Präsident wissen, denn das ist das Denken unseres Volkes.

    Trump gilt nicht unbedingt als Experte in Sachen Außenpolitik. Erwarten Sie hier Veränderungen, zum Beispiel im Verhältnis zu Europa?

    In seinen außenpolitischen Erklärungen hat Trump ja ausgeführt, dass es ihm mehr um die klassischen Beziehungen zwischen Staaten geht als seinen imperialistischen Vorgängern. Das stimmt vor allem für das Verhältnis zur Russischen Föderation. Vor einem Jahr war ich auf einer Veranstaltung in Moskau und nach mir hat ein wesentlicher außenpolitischer Berater des jetzigen Präsidenten Trump, der Generalleutnant Flynn gesprochen. Das war für mich das erste Signal, dass es in den Vereinigten Staaten offensichtlich nicht nur Kriegstreiber gibt. Man wird sich nun hoffentlich bemühen, zu diesem großen Land vernünftige Beziehungen zu unterhalten.

    Clinton hatte ja erklärt, sie würde die Politik ihres Mannes gegenüber Europa fortführen. Ich erinnere in dem Zusammenhang daran, dass Bill Clinton den Krieg nach Europa zurückgebracht hat. Er hat die Charta von Paris mit dem Jugoslawienkrieg zerstört und was dann zwischen Afghanistan und Mali folgte, war auch das Werk von Demokraten. Da habe ich bei einem republikanischen Präsidenten inzwischen mehr Hoffnung für den Weltfrieden.

    Weil Sie Russland erwähnen, schon beim Brexit wurde ja massiv mit Russophobie gearbeitet. Bei der US-Wahl noch mehr. Warum hat dieser Trumpf nicht gestochen?

    Weil das inzwischen bei den Leuten hier rein und da raus geht. Die Leute in den USA sehen doch, dass sie von einem Krieg in den anderen getrieben werden.

    Meinen Sie, die Ukraine spielt jetzt noch eine Rolle für die USA?

    In den USA läuft das ja ganz anders als in Europa. In den USA weiß man nie genau, wie die einzelnen Ministerien, Agencies und was es da alles gibt, amerikanische Politik sehen. Die kämpfen ja um ihre Budgets. Darum ist amerikanische Politik immer weniger verlässlich, als in Europa. Man muss bei den Vereinigten Staaten höllisch aufpassen, dass man nicht über den Tisch gezogen und nicht in Kriege einbezogen wird.

    Wird sich unter Trump etwas bei der Nato verändern?

    Die Nato ist eine Gefahr für den internationalen Frieden seit sie ihren Charakter vom Verteidigungsbündnis zur Angriffsmaschine geändert hat. Wenn der neue amerikanische Präsident das einsehen würde, wäre mir wohler, als mir heute beim Gedanken an die Nato ist.

    Interview: Armin Siebert

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    Tags:
    Donald Trump, Hillary Clinton, USA, Russland
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      Oh Mann
      Zirat: "Es sieht ja so aus, als hätten wir eine fremde Herrschaft über unser eigenes Volk.

      Ja Herr Wimmer. Das sieht nicht nur so aus, das ist auch so!
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      info
      Alle suchen derzeit, einen Nachfolger, nach dem schaurigen Paffen.
      Der Herr Wimmer, wäre ein respektabler Bundespräsident, der zur neuen Zeit passen würde .
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      K.A.S.
      In einer Rede, eben auf n-tv hat er, D. Trump Willy Wimmers Worte bestätigt, das wäre ja zu schön um Wahr zu sein, Ende von Raubüberfällen, Vertretung der eigenen Interessen ja (wie es jeder Staat halten sollte) aber Respekt vor Staaten und Menschen.
      Von einem US-REP unglaublich.
      US / GB sollte ein Zeichenfür den gemeinsamen Neuanfang senden, Anerkennung des KRIM Referendums, Abzug aus Syrien und Irak, und vor allem eine russisch / europäische Ukraine Lösung bei der keine UsGb Interessen berücksichtigt werden müssen, damit die armen Soldaten dort, aus der Kälte nach Hause, ins Warme gehen können.
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      werther
      Mit Clinton als Präsidentin hätte er einen Dritten Weltkrieg für möglich gehalten.


      Genau das habe ich in den letzten Monaten in meinen vielen Kommentaren gesagt.
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      Bernie
      jetzt soll sich Willy Wimmer noch für den Bundespräsidenten aufstellen lassen und gut ist's
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      Eurasier
      Pech gehabt Frau Kanzlerin.
      Enttäuschend.
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      K.A.S.Antwort anstephan.achner(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      stephan.achner, weil es jemand nicht gefällt, oder Sie ihn noch nicht offiziell Vorgeschlagen haben. Meine Unterstützung ist Ihnen sicher.
    • GermaneAntwort anstephan.achner(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      stephan.achner, Wie er die Wahrheit sagt !
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      ThomasAntwort anEardwulf(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Eardwulf, ihr Kommentar von 20:39 09.11.2016.
      Habe ich doch mitbekommen, und ich denke, da ist genau der globale Trend in ihrem Kommentar erfasst, der gerade aktuell und immer vor Kriegen zu erkennen war.
      Ich nehme breite Schichten der einfachen US- Bürger in Schutz, die wieder keinen zur Wahl hatten, der ihre menschlichen Interessen ernshaft vertritt.
      Da war von den beiden Kandidaten nichts zu erhoffen und ist nichts zu erwarten.
      Das fehlte im Wahlkampf ganz, womit Obama die Massen mit falschen Versprechen komplett enttäuschte und einst bei Wahlen punktete.
    • EardwulfAntwort anThomas(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Thomas, das Volk wurde noch nie gefragt! Einfache Antwort auf komplizierte Frage.

      Edit: Zur Erklärung, natürlich wird das Volk gefragt, Krieg benötigt die Zustimmung der 99%. Es wäre trügerisch, dem nicht zu entsprechen - Chauvinismus ist die Triebfeder dazu. Deswegen ist Trump viel, viel, gefährlicher als Clinton.

      Edit1: und wäre dem nicht so, dann bräuchten wir keinen Nationalismus. Schon interessant, inwieweit sich die Gesellschaften entwickelt haben...
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      KARLSSEN
      Unsere Politiker sind permanent in dem Looser-Zustand. Jede politische Entscheidung, die mit weitsichtigen Gedanken verbunden sind, sind von den einheimischen "elitären" Dudelsäcken völlig falsch getroffen. :)
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      hvatzigen
      So sicher ist das nicht.
      Etwas ander Fronten und Konstellationen jedoch
      sind sehr wahrscheinlich.
      Die Gefahr von Blockkonfrontationen dürfte sinken.
      Dafür ist mit einem deutlichen Anstieg zwischen inner und zwischen staatlicher
      sowie Regionalen Konflickten zu rechnen.
      Die faktisch gescheiterte sog. Globalisierung,
      hat und wird ganz erhebliche Nachwirkungen,
      auslösen. Nicht nur Wirtschaftlich auch Gesellschaftlich.
      Das war ein fahrlässig bis verantwortungslos aufgegleistes
      Experiment. Bis das wieder breinigt ist,kann es , jeweils
      noch sehr heftig werden.
      So einfach wie das zu viele glauben und wollen,
      lassen sich die Dinge nicht ins Loot fahren.
      Die Politik der letzten rund 30 Jahre, dürfte
      als der verheerendste Irrtum der Menschheitsgeschichte,
      in die Geschichtsschreibung eingehen.
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      gerd-toepferAntwort anRalf(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ralf, der Peacemaker ist nicht von S&W sondern von Colt.
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      flory
      Herr Wimmer diese Aussagen sind voreilig, wie wir sehen, versuchen dänische und andere NATO- U- Boote heute vor der syrischen Küste die USA in einen Krieg hineinzuziehen aus dem Trump nicht mehr wird aussteigen könne, Trumps Wahl kam nichts so überraschend, das bemerkte ich daran, dass die Umfragen zwar gut, aber die Lügenpresse unlogisch nervös und aggressiv war. Außerdem war, wie wir heute wissen, Trumps Sieg in die Börsenwerte schon eingepreist, die Bösrianer sahen keinen Grund für Veränderungen. Die haben auch schon ein Szenario vorbereitet , wie man Trump vor vollendete Tatsachen stellt. Russland muss vorsichtig sein, Obama und Clinton werden hasserfüllt reagieren darauf, dass Russland mit seinem Geheimdienst sehr zur Niederlage Clintons beitrug.
      Und noch etwas, Trump tut so als wäre er Netanjahuhörig, es könnte sein dass es Krieg mit Iran gibt.
    • Никита
      Willy Wimmer wimmert wieder...
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      ebha56
      Zu den Äußerungen des Herrn W. Wimmer ist nicht viel hinzu zu fügen.Er hat ,wie sagt man so schön: er hat den Nagel auf den Kopf getroffen.Bundesdeutsche Politiker von SPD,CDU, Grüne,wie Deutsche EU Parlamentarier haben sich durch ihr Verhalten und Äußerungen ,in dem Sie in den US Wahlkampf massiv zu Gunsten von Frau H.Clinton eingegriffen haben und die Deutschen Medien Missbraucht haben ins Abseits manövriert.Die Diffamierungen von Seitens deutscher Politiker von CDU,SPD,Grünen und EU Von Herrn Trump,ihn als Monster darzustellen waren unangebracht Beschämendswert,überheblich u.u.. Man fragt sich warum Fr.Dr.Merkel,Herr M.Schulz u.u. sich so unmöglich Verhalten haben.Ein Neuanfang Neuausrichtung der bundesdeutschen Politik kann es nur ohne Dolch vorbelasteten Politikern geben.Die Wähler in den EU Staaten haben es in der Hand bei den anstehenden Wahlen diese Parteien in die Bedeutungslosigkeit zu schicken.Alternativen sind vorhanden.
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      Joesi
      Danke , geehrter Herr Willy Wimmer!
      Sie wären der erste, verdientermaßen zu ernennende Präsident, für die Bundesrepublik Deutschland, seit Gustav Heinemann!
      Jedenfalls gebührt Ihnen die höchste Anerkennung des gesamten Deutschen Volkes für Ihr ununterbrochenes Bemühen, die Versöhnung zwischen Russland und Deutschland fortzuführen!
      Alle Leser des Sputnik und RTdeutsch sagen Ihnen, Peter Gauweiler, Ken Jebsen u.v.a. innigsten Dank!
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      foffa
      Herzlichen Dank Herr Wimmer! Deutschland (und Europa) wuerde viel besser aussehen mit Ihnen als Bundespraesident als Frau Merkel!
      Ich bin genau so erleichtert wie Sie - VSA OHNE H.R. Clinton moege einen WWIII verhindern/hinauszoegern.
      Leider sieht es so aus als werden wir gefaerlichen Zivilunruhen in den VSA und Zentraleuropa stattdessen erleben.
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      Sibi
      Das Problem des Westens ist doch, dass in fast allen Ländern keine Demokratie mehr herrscht. Die Politiker sind jeweils nur an der Macht um den Leuten die Ideen der Finanz- und Rüstungsindustrie zu verkaufen. Auszug von der Rede Eisenhowers: «Wir müssen auf der Hut sein vor unberechtigten Einflüssen des militärisch-industriellen Komplexes, ob diese gewollt oder ungewollt sind. Die Gefahr für ein katastrophales Anwachsen unbefugter Macht besteht und wird weiter bestehen. Wir dürfen niemals zulassen, dass das Gewicht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unseren demokratischen Prozess bedroht.» Genau diese Warnung hat man in den USA missachtet, was dazu geführt hat, dass in den USA und auch in der EU die Finanz- und Militärindustrie das Sagen hat. Wenn der USA die Einnahmen der Rüstungsindustrie wegfallen ist das Land endgültig am Boden.
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      reiner tiroch
      man gibt sich erdenklich viel Mühe in den USA und Weltweit Herrn Trump schlecht zu machen weil man die Hillary und den 3. WK wollte. Trump legt sich wie zu lesen war sogar mit dem CIA an. damit der Amii dennoch an seinen Krieg kommt, sehe ich die große Gefahr, dass sie den Trump ebenso um die Ecke bringen werden wie einst Kennedy, gell? und wer war es dann?..... natürlich der Putin selber, was? das ganze sehe ich ich in naher Zukunft!!!!
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