23:42 18 September 2020
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    Die Chancen stehen gut, dass die USA nach dem Amtsantritt Donald Trumps als neuer US-Präsident im Januar 2017 den strategischen Druck auf Russland und China verringern, wie am Donnerstag die chinesische Zeitschrift „Global Times“ schreibt.

    „China und Russland, als strategischen Rivalen der USA, werden von der Trump-Administration weniger Druck zu spüren bekommen“, wird in dem Journal Jin Canrong, Vize-Dekan des Instituts für Internationale Beziehungen der Volksuniversität Chinas zitiert. Seiner Prognose nach könnten USA und Russland dann auch in den Fragen Syrien und Anti-IS-Kampf einen Kompromiss finden.

    Weiter schreibt das Heft, dass im Vorfeld der US-Wahlen der Einfluss der sozialen Netzwerke unterschätzt wurde. So sei die Wut der Öffentlichkeit und „der schweigenden Mehrheit“ gegen die Wall-Street und die Regierung in Washington unbemerkt gewachsen und habe letztlich Trump ins Weiße Haus gebracht.

    Am 8. November 2016 ist der Republikaner und Milliardär Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt worden. Die Demokraten-Kandidatin und Ex-US-Außenministerin Hillary Clinton gewann vorläufigen Hochrechnungen zufolge 228 Wahlmännerstimmen für sich, Trump dagegen 279. Für einen eindeutigen Wahlsieg reichten 270 von insgesamt 538.

     

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    Tags:
    Syrien-Konflikt, Islamischer Staat, Sanktionen, IS, Donald Trump, USA, Russland, China