23:25 18 September 2020
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    Nach Donald Trumps Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl rechnen die meisten Deutschen nun mit schlechteren Beziehungen zwischen Berlin und Washington. Zugleich erwartet jeder zweite Bundesbürger aber, dass die USA unter der Führung des Multimillionärs ihre Beziehungen zu Russland verbessern, wie eine Blitzumfrage der ARD zeigt.

    Die ARD hat am Mittwoch nach eigenen Angaben 1008 wahlberechtigte Deutsche ab 18 Jahre telefonisch befragt. Zwei Drittel der Befragten äußerten dabei, sie würden Trump nicht vertrauen. 57 Prozent rechneten mit schlechteren Beziehungen zwischen Berlin und Washington. Nur fünf Prozent glauben an Besserung. Ganze 66 Prozent gehen von eher schlechteren Beziehungen zwischen den USA und der EU aus.

    Viel optimistischer sehen die Deutschen die Perspektive für das Verhältnis zwischen den USA und Russland: Hier glauben 48 Prozent, dass sich das Verhältnis zwischen Washington und Moskau eher verbessern wird. Lediglich 20 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu.

    Schon im Wahlkampf hatte Trump den russischen Präsidenten Wladimir Putin als starken Staatsmann gelobt. Er sprach sich für eine Zusammenarbeit mit Russland aus und behauptete, er werde mit Putin bestens auskommen, da man einander gegenseitig respektiere. Der russische Staatschef seinerseits bezeichnete Trump als einen „auffallenden und talentierten“ Mann und begrüßte dessen Wunsch nach Zusammenarbeit.

    Der 70-Jährige Unternehmer Trump  hat die Präsidentschaftswahl vom 8. November 2016 gegen die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton gewonnen. Am 19. Dezember soll seine voraussichtliche Wahl im Electoral College und am 20. Januar die Amtseinführung stattfinden.

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    Tags:
    Donald Trump, Deutschland, USA, Russland