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14:32 20 August 2019
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    Newt Gingrich

    Wen Trump in seiner Regierung sehen will – Medien

    © AFP 2019 / Evan Vucci
    Politik
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    Der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses des Kongresses der USA, Newt Gingrich, ist ein Hauptanwärter auf das Amt des Außenministers in der künftigen Regierung des am 8. November gewählten Präsidenten Donald Trump. Dies berichten die amerikanischen Medien.

    „Unter den Kandidaten für die Ämter der Minister und Berater Trumps sind Vertreter seiner näheren Umgebung“, schreibt die Zeitung „The New York Times“ unter Berufung auf nicht genannte Helfer des neugewählten Staatschefs.

    Laut der Zeitung handelt es sich um den Senator des US-Bundesstaates Alabama, Jeff Sessions, der Trumps politischer Chefberater ist, den New Yorker Ex-Bürgermeister Rudolph W. Giuliani, den Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, und den früheren Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich.

    Die Zeitung „Politico“, die Gingrich als „Hauptverbündeten von Trump“ nennt, konkretisiert, dass er einer der wichtigsten Anwärter auf das Amt des Außenministers sei. In den USA gelte Gingrich als Konservativer, er trete gegen Abtreibungen, aber ebenso für die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für den Umweltschutz und die Sozialsphäre ein.

    In der internationalen Politik halte dieser Politiker am harten Kurs gegen die sogenannten „Schurkenstaaten“ fest. Er habe auch die Politik der Obama-Regierung scharf kritisiert und ihn als „radikalsten Präsidenten in der Geschichte der USA“ bezeichnet. Bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2012 habe Gingrich an den republikanischen Vorwahlen teilgenommen, aber Mitt Romney den Vorrang lassen müssen, heißt es.

    Unter den anderen Anwärtern auf das Amt des US-Chefdiplomaten werden Bob Corker, Chef des Senatsausschusses für auswärtige Angelegenheiten, und John R. Bolton, der ehemalige UN-Botschafter der Vereinigten Staaten, erwähnt. Wie die Zeitung schreibt, wolle Corker eine solche Möglichkeit „ernsthaft in Betracht ziehen“.

    Laut „Politico“ ist Jeff Sessions der Hauptkandidat für den Posten des Verteidigungsministers. Zudem werden hier auch der frühere nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Stephen Hadley, und der Ex-Senator des Staates Missouri, Jim Talent, genannt.

    Ein weiterer Anwärter auf das Amt des Pentagon-Chefs ist der ehemalige Direktor der Defense Intelligence Agency, General a.D. Mike Flynn. Mit seiner Ernennung könnten jedoch Probleme auftauchen, merkt die Zeitung an.

    „Für ihn müsste eine Sondergenehmigung des Kongresses eingeholt werden, da Militärs im Ruhestand laut Gesetz erst sieben Jahren warten müssen, ehe sie als Zivilisten Chefs des Pentagons werden können“, heißt es in dem Artikel.

    Unter Berufung auf Trumps Vertraute merkt „Politico“ an, dass Rudolph W. Giuliani das Amt des Generalstaatsanwalts bekommen könnte. Als weitere Kandidaten für diesen Posten werden Chris Christie sowie die Generalstaatsanwältin von Florida, Pam Bondi, erwähnt.

    Christie stehe neben dem Milliardär Wilbur Ross und dem früheren Chef des größten US-Stahlproduzenten Nicor Corporation, Dan Di Micco, außerdem auf der Kandidatenliste für das Amt des Handelsministers.

    Die neue US-Regierung mit Donald Trump an der Spitze wird nach seiner Amtseinführung am 20. Januar 2017 ihre Tätigkeit aufnehmen.

    In der Nacht auf Mittwoch hatte Trump nach seinem Wahlsieg jene vorgestellt, die ihn im Wahlkampf unterstützten. Zu seiner Rede im Wahlkampfstab in New York kam er laut Politico“ zusammen mit dem New Yorker Ex-Bürgermeister Rudolph W. Giuliani, den Ex-Präsidentschaftskandidaten Ben Carson und Mike Huckabee sowie mit General Mike Flynn.

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    Tags:
    US-Präsidentschaftswahl 2016, Donald Trump, Newt Gingrich, USA