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    Kämpfer in Aleppo

    Moskau: Tausende Al-Nusra-Kämpfer versuchen Sturm auf Ost-Aleppo

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    Situation in Syrien (2016) (852)
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    Rund 6.000 Kämpfer der terroristischen Al-Nusra-Front versuchen derzeit, Ost-Aleppo vom Südwesten aus anzugreifen, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag sagte.

    „Besonders angespannt ist die Situation noch immer um Aleppo. Die vom Südwesten attackierenden Dschihadisten versuchen nach wie vor, den Korridor in Richtung der östlichen Wohnviertel der Stadt durchzubrechen. Verschiedenen Einschätzungen zufolge sind bei der Operation bis zu 6.000 Kämpfer im Einsatz, die von der Dschabhat Fatah al-Scham (früher Al-Nusra-Front – Anm. d. Red.) geleitet werden“, so Sacharowa.

    Zudem verwies die Sprecherin auf eine enge Koordination der Al-Nusra-Kämpfer mit anderen Anti-Regierungs-Einheiten in Hama und im Raum Damaskus.

    „Überall stießen die Terroristen auf eine entschlossene Abfuhr“,  betonte sie in diesem Zusammenhang.   

    Am 5. November hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, mitgeteilt, dass weder die russische noch die syrische Luftwaffe seit 19 Tagen in Syrien fliegen würde. Und dies obwohl die Terrorkämpfer einen humanitären Korridor im Westen der Castello-Straße in Aleppo unter Beschuss genommen, und dabei zwei russische Soldaten verletzt hätten.

    Am 2. November hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu für den 4. November eine erneute humanitäre Pause in Aleppo angekündigt. Das Ministerium wandte sich damit auch direkt an die Extremistenführer und forderte von ihnen, die Stadt über die dafür vorgesehenen Evakuierungswege samt ihrer Waffen zu verlassen. Die Terrorgruppierungen hatten die Forderung allerdings abgelehnt.

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    Tags:
    Attacke, Terroristen, humanitäre Pause, Al-Nusra-Front, Sergej Schoigu, Igor Konaschenkow, Maria Sacharowa, Syrien, Russland