04:46 25 Oktober 2020
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    Die russisch-amerikanischen Beziehungen sind ein weiteres Mal Opfer der Propaganda in einem US-Wahlkampf geworden, wie Kreml-Pressesprecher Dmitri Peskow äußerte.

    Im Interview mit der Agentur Associated Press sagte Peskow, Derartiges geschehe zwar regelmäßig, aber in diesem Jahr sei die „antirussische Kampagne einiger Kandidaten beispiellos“ gewesen.

    Moskau wundere sich sehr, dass dem republikanischen Präsidentschaftskandidat Donald Trump mangelnder  Patriotismus vorgeworfen wurde, nur weil er seine Bereitschaft bekundete, mit dem russischen Staatschef zu sprechen.

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    „Das ist so unlogisch“, so Peskow.

    Außerdem wies Peskow ein weiteres Mal die Beschuldigungen zurück, der Kreml hätte angeblich Hacker-Attacken auf US-Institutionen und –Organisationen unterstützt. US-Vize-Präsident Joseph Biden, so Peskow, hätte übrigens selbst ähnliche Drohungen gegenüber Russland geäußert.

    „Aber das wird der Situation nicht helfen. Wir leben in einer sehr, sehr gefährlichen Welt, und unsere einzige Möglichkeit, diese Welt zu verbessern, besteht darin, anzufangen, miteinander zu sprechen und zusammenzuarbeiten“, schloss Peskow.

    Dmitri Peskow hält sich gegenwärtig als Vertreter des Kuratoriums der Russischen Schach-Föderation in New York auf, wo vom 11. bis 30. November die Schachweltmeisterschaft 2016 zwischen dem norwegischen Titelverteidiger Magnus Carlsen und seinem russischen Herausforderer Sergej Karjakin ausgetragen wird.

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    Tags:
    Propaganda, Joe Biden, Donald Trump, Dmitri Peskow, USA, Russland