23:35 18 September 2020
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    Malta ist Opfer der Informationspropaganda des Westens geworden, indem es einer Gruppe russischer Kriegsschiffe das Nachtanken verweigerte. Dies erklärte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.

    „Die Länder, denen eine eigene Haltung zur jeweiligen Situation und eine unabhängige Außenpolitik fehlen, lesen diesen Informations-Code ab und praktizieren offenbar eine Selbstzensur und geben nicht sosehr dem Druck von außen nach, sondern orientieren sich vielmehr an Medienpublikationen – nach dem Prinzip: Wenn nur nichts passiert“, so die Sprecherin.

    Maltas Außenminister George Vella „hat mehrmals öffentlich erklärt, dass diese Entscheidung selbstständig, ohne jeglichen Druck von außen und in Anlehnung an die Ziele getroffen wurde“, die das maltesische Militär verfolge, so Sacharowa.

    „Das maltesische Außenministerium ist der Meinung, dass die russische Kriegsmaschinerie in Syrien Gräueltaten, vor allem gegen Frauen und Kinder, begehe“, so die Sprecherin.

    „Womit sich Russland in Syrien beschäftigt, ist kein Geheimnis. Wir erstatten regelmäßig ausführliche Berichte darüber – im Unterschied zur westlichen Koalition“, betonte Sacharowa.

    Wie Maltas Außenminister im Oktober in einem Interview für die „Times of Malta“ sagte, ist der russischen Schiffsgruppe unter Führung des schweren Flugzeugkreuzers „Admiral Kusnezow“ die Möglichkeit zum Tanken verwehrt.

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    Tags:
    Propaganda, Maria Sacharowa, Malta, Russland