05:24 25 Februar 2020
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    Donald Trump wird US-Präsident (182)
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    Die Regierung der USA sieht „nichts Schlimmes“ in möglichen Kontakten zwischen Russland und dem Wahlkampf-Team des mittlerweile gewählten künftigen US-Präsidenten Donald Trump. So äußerte sich laut RIA Novosti der Pressesprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, auf einem Presse-Briefing.

    „Ich kann nichts über den Inhalt dieser möglichen Gespräche sagen“, räumte Earnest ein. „Aber ich denke nicht, dass etwas grundsätzlich Schlimmes dabei ist.“ Mitarbeiter von Obamas Wahlkampfteams hätten, als jener noch Präsidentschaftskandidat war, ebenfalls „Konsultationen mit Regierungsvertretern anderer Länder geführt“.

    Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow hatte zuvor gegenüber russischen Journalisten geäußert, Russland hätte im Zuge der Wahlkampfkampagne zu Kontakt Vertretern des Trump-Teams aufgenommen und wolle diese auch nach den Wahlen weiter pflegen. „Es hat Kontakte gegeben“, so Rjabkow. „Es sind Arbeitsmomente, und die Aufeinanderfolge dieser oder jener Aktivitäten hängt von der Situation und den vor uns stehenden Fragen ab. Aber wir setzen diese Tätigkeit natürlich auch nach den Wahlen fort.“

    US-amerikanische Medien hatten den Milliardär wegen der Kontakte zu Russland heftig kritisiert.

    Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat die Wahlen am 8. November gewonnen. Die formale Abstimmung der Wahlleute erfolgt am 19. Dezember, wonach sie der Kongress am 6. Januar bestätigen wird. Die Amtseinführung des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika findet am 20. Januar 2017 statt.

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    Tags:
    US-Präsidentschaftswahl 2016, Sergej Rjabkow, Wladimir Putin, Donald Trump, Russland, USA