03:05 19 November 2019
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    Voluntarios practican respuesta a un ataque químico, Alepo, Siria

    Irak: IS setzt offenbar Chlorbomben ein

    © AFP 2019 / Jim Lopez
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    Die Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) haben am Samstag ein Dorf in der irakischen Provinz Salah ad-Din im Norden des Landes mit Chlorbomben beschossen, wie der irakische TV-Sender Al Sumaria unter Verweis auf Sicherheitskreise berichtet.Drei Menschen seien dabei ums Leben gekommen.

    Den Angaben zufolge feuerten die Terroristen bis zu 15 Mörsergranaten auf das Dorf. Ein Teil davon soll Chlor enthalten haben.
    „Bei dem Beschuss kamen drei Menschen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt“, teilte ein Sprecher mit. Unter den Opfern seien Frauen und Kinder. Zudem sei ein materieller Schaden entstanden.



    Am Freitag erklärte die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW), die IS-Rebellen hätten im September und Oktober bei mindestens drei Attacken auf die Stadt Qayyara im Süden Mossuls Chemiewaffen eingesetzt. Dabei sollen sieben Menschen schwere Brandwunden erlitten haben.
    UN-Menschenrechtssprecherin Ravina Shamdasani teilte später mit, die riesigen Vorräte der Terroristen an Ammoniak und Schwefel seien möglicherweise für die Verwendung  als Chemiewaffen gegen zivile Objekte in irakischem Mosul gedacht gewesen.

     

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    Tags:
    Chemiewaffen, Bombenangriffe, Islamischer Staat, Bombenangriffe, Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW), IS, UN, Ravina Shamdasani, Mossul, Irak