16:08 22 November 2019
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    Zwei „Russlandfreunde“ in Osteuropa: Bulgarien und Moldawien wählen neue Präsidenten

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    Die Ergebnisse der Präsidentenwahlen in Moldawien und Bulgarien am Sonntag bringen Russland wohl zwei neue Alliierte in Osteuropa, wie die Zeitung „The Wall Street Journal“ schreibt.

    In Moldawien siegte voraussichtlich der Chef der russlandfreundlichen Sozialistenpartei, Igor Dodon, in Bulgarien ist mit dem Ex-General Rumen Radew von den oppositionellen Sozialisten als neuer Staatschef zu erwarten. Diese Wahlresultate zeugten von zunehmenden Rissen im Fundament der EU, welches bei der Umgestaltung des Zentral- und Osteuropas nach dem Zerfall der Sowjetunion eine wichtige Rolle gespielt hatte, hieß es bei WSJ. 

    „Ich werde das Verhältnis zwischen Moldawien und Russland deutlich verbessern. Diese Beziehungen sind sehr wichtig für die Einwohner unseres Landes“, zitiert die Zeitung ein von Dodon noch vor den Wahlen in Moldawien verfasstes Schreiben. Jüngsten Angaben zufolge liegt Dodon mit 52,98 Prozent der Wählerstimmen weit vorn. 

    Der voraussichtliche neue bulgarische Präsident Radew, der 59,35 Prozent der Wähler auf sich vereinigen konnte, tritt seinerseits für die Abschaffung der Sanktionspolitik gegen Russland ein. 

    Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich wegen der Situation in der Ukraine verschärft. Ende Juli 2014 führten die EU und die USA nach den Sanktionen gegen einzelne Unternehmen und Personen Einschränkungen gegen die ganzen Wirtschaftsbranchen in Russland. Als Reaktion darauf schränkte Russland die Einfuhr von Waren aus diesen Ländern ein.  

     

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    Tags:
    Risse, Abschaffung, Sanktionen, Verbesserung, Beziehungen, Präsidentenwahl, Verbündete, Freunde, Rumen Radew, Igor Dodon, Bulgarien, Moldawien, Russland