Widgets Magazine
05:36 20 September 2019
SNA Radio
    Teilnehmer der Anti-Trump-Proteste in Portland

    Über 70 Festnahmen bei Protesten in Portland – Trump appelliert an Demonstranten

    © REUTERS / Cole Howard
    Politik
    Zum Kurzlink
    Donald Trump wird US-Präsident (182)
    81318
    Abonnieren

    Bei Protestaktionen gegen den jüngst gewählten US-Präsidenten Donald Trump sind im amerikanischen Portland im Bundesstaat Ohio laut der städtischen Polizeibehörde 71 Personen festgenommen worden, wie der TV-Sender KPTV meldet.

    Die meisten Festnahmen sind demnach erfolgt, nachdem sich die Demonstranten den Aufforderungen der Polizei widersetzt hatten. Die Beamten hatten die Kundgebung demnach zunächst durch verbale Forderungen auflösen wollen. In früheren Meldungen war von 20 Festgenommenen die Rede.

    Der künftige US-Präsident Trump hat sich indes direkt an die Protestierenden gewandt: „Ihr braucht nichts zu fürchten. Wir wollen unser Land zurückzuholen“, erklärte er gegenüber dem TV-Sender CBS und ergänzte, er sei ein „sehr nüchtern denkender“ Mensch und werde sich in der politischen Arena „sehr gut benehmen“ – allerdings hänge „dies von der Situation ab“.

    • Proteste in Portland
      Proteste in Portland
      © REUTERS / William Gagan
    • Teilnehmer der Anti-Trump-Proteste in Portland
      Teilnehmer der Anti-Trump-Proteste in Portland
      © REUTERS / Steve Dipaola
    • Teilnehmer der Anti-Trump-Proteste in Portland
      Teilnehmer der Anti-Trump-Proteste in Portland
      © REUTERS / Steve Dipaola
    • Protestierende radalieren in Portland
      Protestierende radalieren in Portland
      © REUTERS / Cole Howard
    • Protestierende radalieren in Portland
      Protestierende radalieren in Portland
      © AFP 2019 / Ankur Dholakia
    • Teilnehmer der Anti-Trump-Proteste in Portland
      Teilnehmer der Anti-Trump-Proteste in Portland
      © REUTERS / William Gagan
    • Protestierende radalieren in Portland
      Protestierende radalieren in Portland
      © REUTERS / Steve Dipaola
    1 / 7
    © REUTERS / William Gagan
    Proteste in Portland

    Zudem habe er die Fälle bedauert, wo Minderheiten eingeschüchtert und verfolgt wurden, und gefordert, eine derartige Praxis einzustellen.

    „Ich war empört, als ich davon erfahren habe, es tat mir sehr leid, als ich das vernommen habe“, sagte der gewählte Präsident.

    In mehreren US-Großstädten demonstrieren seit knapp einer Woche Tausende Trump-Gegner gegen das Wahlergebnis. Vor allem Miami, New York, San Francisco, Atlanta, Philadelphia und Portland sind von den Protestaktionen erfasst.

    Am 8. November 2016 ist der Republikaner und Milliardär Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt worden. Die Demokraten-Kandidatin und Ex-US-Außenministerin Hillary Clinton gewann den Hochrechnungen zufolge (99,4% der Stimmen bearbeitet) 228 Wahlmännerstimmen für sich, Trump dagegen 290. Am 20. Januar 2017 wird Trump offiziell sein Amt antreten und damit Obama im Oval Office ablösen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Donald Trump wird US-Präsident (182)

    Zum Thema:

    Anti-Trump-Proteste erschüttern gesamte USA
    Orexit? Abspaltungsschwall ergreift US-Weststaaten
    Portland: Schüsse bei Anti-Trump-Demo - VIDEO
    Mit Pyrotechnik und Gasfackeln: Trump-Gegner randalieren in Portland – VIDEO
    Tags:
    US-Präsidentschaftswahl 2016, Donald Trump, USA, Portland