23:39 20 November 2019
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    Imposanz und Respekt: Kreml zu Wahlergebnissen in Moldawien und Bulgarien

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    Dem Kreml imponieren bestimmte Äußerungen der Sieger der jüngsten Präsidentschaftswahlen in Moldawien und Rumänien, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Montag sagte.

    „Zweifellos imponieren uns einige Äußerungen, die die Bereitschaft zeigen, an der Normalisierung der Beziehungen zu anderen Ländern, darunter auch zu unserem, zu arbeiten“, so Peskow.

    Trotzdem lehne der Kreml das Definieren dieser Kandidaten als „prorussisch“ ab.       

    „Der Kreml respektiert natürlich die Wahl des moldauischen und des bulgarischen Volkes und gratuliert den Kandidaten, die bei den Wahlen den Sieg errungen haben“, betonte der Sprecher.    

    Seit langem schon sind Russland und Moldawien ihm zufolge eng miteinander verbunden. Später aber sei der Umgang deutlich zurückgegangen. Dennoch strebe Russland nach wie vor konsequent eine Normalisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen zu Moldawien an.

    Auch Bulgarien sei für Russland ein sehr wichtiges Land: „Früher haben wir gemeinsam mit der bulgarischen Seite sehr viele gigantische Projekte im Wirtschaftsbereich erarbeitet. Aus gewissen Gründen, die tiefes Bedauern hervorrufen, wurden diese aber auf Eis gelegt. Dennoch hoffen wir auf neue Projekte“, so Peskow.

    Bei der am Sonntag in Moldawien durchgeführten Stichwahl um das Präsidentenamt hatte der Chef der Sozialistischen Partei, Igor Dodon, mit 52,29 Prozent der Stimmen den Sieg errungen.

    Der frühere Luftwaffenkommandeur Rumen Radew ist bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Bulgarien mit 59,35 Prozent der Stimmen Spitzenreiter geworden.

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    Tags:
    Sieg, Wahlergebnisse, Igor Dodon, Rumen Radew, Dmitri Peskow, Moldawien, Bulgarien, Russland