09:32 21 September 2018
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    Festgenommener ukrainischer Saboteur Dmitri Schtyblikow macht Aussagen in Sewastopol

    Ukrainische Geheimdienstler gestehen Pläne zu Sabotageakten auf Krim - VIDEO

    © Foto : Pressedienst von FSB
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    Die in Sewastopol festgenommenen ukrainischen Saboteure haben Diversionen geplant und Aufklärungsdaten auf der Schwarzmeer-Halbinsel gesammelt, wie aus ihren Eingeständnissen hervorgeht, deren Video am Montag der russische Inlandsgeheimdienst FSB veröffentlichte.

    Demnach soll einer der Saboteure, Dmitri Schtyblikow, zugegeben haben, dass er alle gesammelten Daten an die Hauptverwaltung für Aufklärung beim ukrainischen Verteidigungsministerium übermittelt habe.  

    Auf dem Video sagte auch Schtyblikow, er sei seit 1992 ukrainischer Militärangehöriger und habe den Dienstgrad „Oberst“. Ihm zufolge soll er alle Daten via Internet mit Hilfe eines Chiffrierverfahrens weitergeleitet und dafür eine Entlohnung erhalten haben.

    „Es hat keinen klaren Zeitplan gegeben, aber ein- bis zweimal wöchentlich war es notwendig“, sagte er.

    Auch der andere Verhaftete Alexej Bessarabow gestand, dass er bei der Hauptverwaltung für Aufklärung als „Oberst“ tätig sei.

    Der FSB hatte am 10. November in der Hafenstadt Sewastopol auf der Krim eine Sabotagegruppe des ukrainischen Verteidigungsministeriums festgenommen. Den Verhafteten wird vorgeworfen, Sabotageakte gegen Militärobjekte auf der Halbinsel vorbereitet zu haben.

    Bei den Festgenommenen seien „Sprengsätze mit großer Sprengkraft, Waffen und Munition, Kommunikationsmittel und andere Beweisstücke ihrer kriminellen Tätigkeit beschlagnahmt worden, darunter Karten mit gekennzeichneten Zielobjekten für Sabotageakte“.

    Insgesamt wurden drei Saboteure gefasst: Dmitri Schtyblikow, Alexej Bessarabow und Wladimir Dudko. Sie sitzen derzeit auf Gerichtsbeschluss in Untersuchungshaft.

    Ende des Sommers 2016 hatte der FSB bereits Terroranschläge auf der Krim vereiteln können, die dieselbe ukrainische Militärbehörde geplant habe. Insbesondere seien am 7. und 8. August mehrere Versuche von Sabotagegruppen unterbunden worden, aus ukrainischem Territorium auf die Krim einzudringen, wobei ein russischer Militärangehöriger und ein FSB-Mitarbeiter ums Leben kamen.

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    Tags:
    Sabotage, Eingeständnisse, Verhör, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Alexej Bessarabow, Wladimir Dudko, Dmitri Schtyblikow, Krim, Ukraine, Russland