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    Der frisch gewählte Präsident Moldawiens, Igor Dodon, will Chisinau vorsichtig an die Frage der Zugehörigkeit der Schwarzmeer-Halbinsel Krim heranführen, um Transnistrien, die nicht anerkannte Moldauische Dnestr-Republik, nicht zu verlieren.

    „Aber ich habe schon gesagt, dass die Krim de facto russisches Territorium, de jure aber noch nicht vom Westen anerkannt ist“, zitiert die Agentur RIA Novosti den Staatschef.

    Er sei überzeugt, dass Moldawien seine gutnachbarschaftlichen Beziehungen mit Europa schützen, aber dabei „die strategische Partnerschaft mit Russland erneuern“ müsse.

    Am heutigen Montag hatte Dodon zuvor gesagt, dass ihn sein erster offizieller Staatsbesuch als Präsident Moldawiens nach Russland führen werde.

    Bei der am Sonntag in Moldawien durchgeführten Stichwahl um das Präsidentenamt hatte der Chef der Sozialistischen Partei, Igor Dodon, mit 52,29 Prozent der Stimmen den Sieg errungen.

    Die Krim war im März 2014 nach einem Referendum, bei dem die Mehrheit ihrer Bürger diese Entscheidung unterstützt hatte, in den Bestand Russlands aufgenommen worden. Die Ukraine und die überwiegende Mehrheit der Länder der Welt haben es abgelehnt, die Ergebnisse des Referendums anzuerkennen. In Moskau wird davon ausgegangen, dass die Vorgehensweise bei der Eingliederung der Krim in den Bestand Russlands dem Völkerrecht entsprochen hat.

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    Tags:
    Igor Dodon, Krim, Transnistrien, Russland, Moldawien