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    Erdbeben-Folgen in Neuseeland

    Neuseelands Premier verpasst Anruf von Trump

    © REUTERS / Anthony Phelps
    Politik
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    Neuseelands Premier John Key hat einen Anruf des neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump verpasst, wie das neuseeländische Portal Stuff am Dienstag meldet.

    Key war demnach zum fraglichen Zeitpunkt stark mit Fragen der Beseitigung der verheerenden Erdbebenschäden vom vergangenen Sonntag beschäftigt. Außer Trump sollen auch Spitzenpolitiker anderer Staaten Key angerufen haben, um ihre Anteilnahme im Zusammenhang mit der Naturkatastrophe auszudrücken.

    „Er (Key- Anm. d. R.) hat bereits mit seinen Amtskollegen aus Australien und den Niederlanden, Malcolm Turnbull und Mark Rutte, gesprochen. Der frisch gewählte US-Präsident Donald Trump hat versucht, ihn telefonisch zu erreichen, aber erfolglos. Der Premier hofft darauf, demnächst mit ihm zu telefonieren“, sagte Keys Sprecher.

    Am Sonntag hatte sich in Neuseeland ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 nach der Richterskala ereignet. Das Epizentrum lag nördlich von Christchurch auf der Südinsel. An einigen Küstenabschnitten wurden mehr als zwei Meter hohe Tsunami-Wellen verzeichnet, später war auch ein Dammbruch gemeldet werden, der weitere Verwüstungen zu verursachen droht. Die Gegend wurde zudem von mehreren Nachbeben der Stärke 5,7 erschüttert. Die Naturkatastrophe kostete mindestens zwei Menschen das Leben.

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    Tags:
    Anruf, Beseitigung, Folgen, Erdbeben, John Key, Malcolm Turnbull, Mark Rutte, Donald Trump, Neuseeland, Australien, Niederlande, USA