02:17 22 Februar 2020
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    Donald Trump wird US-Präsident (182)
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    Der frisch gewählte US-Präsident Donald Trump wird die Beziehungen zu Russland neu aufrollen können, wie der Ex-Bürgermeister von New York und Trump-Berater Rudolph Giuliani gegenüber der Zeitung „The Wall Street Journal“ sagte.

    „Trumps Administration wird die Beziehungen zu Russland und China neu beginnen. Die jetzige US-Administration hat Russland in einen Feind verwandelt. Der russische Präsident Wladimir Putin respektiert Obama nicht“, wird Giuliani von dem Blatt zitiert.

    Obwohl Trump mehrmals sein Streben bekundet hatte, mit Putin zusammenzuarbeiten, äußerte Giuliani eine andere Perspektive auf die mögliche Entwicklung der Beziehungen: „Russland hält sich für einen Konkurrenten der USA im Militärbereich. Dem ist aber nicht so. Der Unwillen Obamas, sogar mit Waffen zu drohen, hat Russland so stark gemacht.“

    Laut Giuliani wird Trump seine Außenpolitik vermutlich vorerst auf den Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) ausrichten: „Der IS stellt zurzeit die ernsthafteste Gefahr dar. Noch nicht einmal deswegen, dass er im Irak und in Syrien agiert. Er macht das, was Al-Qaida niemals getan hat: Er hat sich auf die ganze Welt ausweiten können.“ 

    China werde Trump intensiver in die US-Handelsbeziehungen einbeziehen. Konkreter äußerte sich Giuliani allerdings nicht zu den möglichen Maßnahmen Trumps.

    Zuvor hatten WSJ und die Agentur AP Giuliani als Hauptanwärter für das Amt des Außenministers in Trumps künftiger Regierung benannt. Als weitere Kandidaten gelten der ehemalige Vorsitzende des Repräsentantenhauses des US-Kongresses, Newt Gingrich, und der ehemalige US-Botschafter bei der Uno, John Bolton.

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    Beziehungen, Neustart, Uno, Agentur Apa, Al-Qaida, Terrormiliz Daesh, Barack Obama, John Bolton, Newt Gingrich, Wladimir Putin, Donald Trump, China, Russland, USA