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    Kiews „Horror-Rakete“: Poroschenko-Vertrauter verrät Details

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    Einen Tag nach dem Test der neuen ukrainischen Rakete hat Juri Birjukow, Vertrauter von Staatschef Petro Poroschenko, etwas über die potentiellen Fähigkeiten der „todbringenden Horror-Waffe“ verraten.

    Die Ukraine hatte am Mittwoch nach eigenen Angaben erfolgreich eine neue Rakete getestet. Poroschenko zeigte sich begeistert von der neuen Waffe, die eine Reichweite von 60 Kilometern haben soll. Präsidentenberater Birjukow legte am Donnerstag nach. Auf Facebook „lobte“ er die neue Rakete als „furchtbar und todbringend“ und sprach wieder Drohungen gegen Russland aus.

    „Eine furchtbare Waffe, die über Dutzende Kilometer hinweg fliegen und ein Zielgebiet mit einem Radius von 50 Metern genau mittig treffen kann“, protzte Birjukow. Die Rakete könne genauso gut einen „Stützpunkt oder einen Abstellplatz von Kriegstechnik treffen“.

    In seinem Facebook-Beitrag wiederholt Birjukow dreimal die Wortverbindung „furchtbare Waffe“. Er äußert zudem die Meinung, dass Russland nun „vor Neid platzt“. Dann lässt er sich in Drohungen aus: Russische „Schiffchen würden leicht in eine Zielfläche mit 50-Meter-Radius passen.“

    Zum Typ der Rakete und deren technischen Daten gibt es bisher keine offiziellen Angaben. Im August hieß es aus Kiew, die ukrainische Rüstungsindustrie sei bereit, den Streitkräften des Landes fünf ballistische Boden-Boden-Raketen vom Typ Grom-2 zu liefern. Medien berichteten damals, der erste Test einer Grom-2-Rakete aus Eigenproduktion sei für den Herbst geplant.

    Die neue Waffe soll die ballistischen Raketen vom Typ Totschka-U ablösen, die die Ukraine noch von der Sowjetarmee vererbt hat. Laut Aktivisten hat die ukrainische Armee die Totschka-U im Kampf gegen bewaffnete Regierungsgegner im Osten des Landes wiederholt eingesetzt.

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    Juri Birjukow, Petro Poroschenko, Ukraine