02:56 25 März 2017
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    US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Hannover

    Willy Wimmer zum Obama-Besuch: Merkel ist das Zentrum des Anti-Trump-Widerstandes

    © REUTERS/ Wolfgang Rattay
    Politik
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    Die Welt schaut gerade auf Berlin, wo der scheidende Präsident Obama Kanzlerin Merkel trifft. Willy Wimmer, ehemals Staatssekretär im Verteidigungsministerium und Vizepräsident der OSZE, vermutet eine Art Putsch der liberalen westlichen Welt gegen den neuen Präsidenten Donald Trump. Kanzlerin Merkel soll dabei eine Schlüsselrolle zukommen.

    Herr Wimmer, der Noch-Präsident Obama weilt gerade in Berlin. Wahrscheinlich hat er sich diese Abschiedstournee lockerer vorgestellt, oder?

    Ja, wenn man das nach seiner Landung Mittwochabend verfolgte, dann gibt es ja ein feststellbares Ergebnis: Frau Merkel und der amerikanische Präsident Obama haben Currywurst gegessen. Dafür braucht man nicht über den Atlantik zu kommen. Die hätte man ihm nach Washington schicken können.

    Vor acht Jahren kam Obama als frischer Popstar und wurde von Hunderttausenden hier in Berlin gefeiert. Diesmal sieht der Empfang etwas trüber aus.

    Ja, das ist deshalb zutreffend. weil er wohl als erster amerikanischer Präsident die Frage aufgeworfen hat, wer in Amerika wirklich das Sagen hat. Wir wissen ja, wenn wir uns an die Zeit vor acht Jahren erinnern, dass sein großes Versprechen war, Guantanamo zu schließen. Er hat das als Präsident aber nicht fertig gebracht, wobei ich ihm mal unterstelle, dass er wirklich guten Willens war. Das macht natürlich deutlich, dass wir es mit einem Land zu tun haben, dass jedenfalls in Europa Stirnrunzeln hervorrufen muss. Das macht deutlich, dass in Amerika Kräfte am Ruder sind, die selbst über das, was man Wahlkrieg nennen kann und die Wahl eines neuen Präsidenten, eigentlich von ihren Schalthebeln nicht wegkommen und ihre Politik betreiben, die für die Welt lebensgefährlich ist.

    Obama ist ja damals als „good guy“ angetreten. Er hat dann auch gleich Vorschusslorbeeren in Form des Friedensnobelpreises bekommen. Inwieweit kann man als Individuum überhaupt etwas ändern am System? Formt der Präsident das Amt oder das Amt den Präsidenten?

    Ja, das sehen wir ja in diesen Tagen nach der Wahl eines neuen amerikanischen Präsidenten mit dem Namen Trump. Da wird jetzt sichtbar, dass es in Washington so etwas wie ein demokratisch-republikanisches Kriegsestablishment zu geben scheint, das im Augenblick alles daran setzt, dem amerikanischen Präsidenten schon politische Handschellen anzulegen und deutlich zu machen, dass der Kriegskurs der letzten Jahre, der ja unter Obama wirklich Blüten getrieben hat, diese Politik — dass sich daran nichts ändert.

    Man muss ja, wenn man den Besuch von Präsident Obama in Berlin sieht, an zwei Dinge erinnern. Es war unter diesem Präsidenten Obama, dass wir, was die Politik zur Russischen Föderation anbelangt, wirklich bis an die Türschwelle eines neuen Krieges durch ihn gedrückt worden sind. Das Signal mit dem Besuch jetzt in Berlin ist für Deutschland schädlich, weil wir noch nie einen Bundeskanzler hatten wie Frau Merkel, die sich nun mit allen europäischen Nachbarn überworfen hat. Denn das ist ja das Ergebnis des Migrationsputsches des letzten Jahres. Wir sind auf einmal in Europa isoliert und dann kommt ein amerikanischer Präsident und fährt nicht nach Brüssel, was angemessen gewesen wäre, sondern fährt nach Berlin. Und damit wird genau der Finger in die Wunde gelegt.

    Wie erklären Sie sich das, warum fährt er nach Berlin und nicht nach Brüssel?

    Ja weil man deutlich machen will, dass die europäische Entwicklung, die man ja angeblich immer so beschwört und als positiv sieht, dass sie für die Belange der Vereinigten Staaten nachteilig ist. Man spielt lieber einen europäischen Staat gegen den anderen aus, als mit der Europäischen Union gemeinsame Sache zu machen. Das ist ein Signal, dass man nicht unterschätzen darf.

    Wie ist das Verhältnis von Obama und Merkel, wenn er doch gezielt sie besucht?

    Das scheint ja so zu sein, wie das ein amerikanischer Professor heute in der Süddeutschen Zeitung zum Ausdruck gebracht hat. Dieser Professor Davis ist, wenn das zutrifft, Mitglied des außenpolitischen Beraterteams der Kandidatin Hillary Clinton gewesen und er macht in aller Deutlichkeit klar, dass es jetzt darauf  ankommt, Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Vereinigten Staaten seitens Deutschlands zu betreiben. Frau Merkel wird eine Rolle beigemessen, wie man in den zurückliegenden Tagen auch in großen amerikanischen Tageszeitungen lesen konnte, als die "letzte Widerstandskämpferin gegen den neugewählten amerikanischen Präsidenten Trump".

    Die Bundesregierung und die Bundeskanzlerin sollen in ihre Politik gegen den neu gewählten amerikanischen Präsidenten Trump massiv artikulieren. Das ist etwas, was die Zusammenarbeit zwischen Staaten, nach allen Vorstellungen, die man von der internationalen Diplomatie hat, komplett auf den Kopf stellt. Das macht deutlich, dass wir es mit einer Art internationaler Gang-Politik zu tun haben, die seitens der Demokraten und des demokratisch-republikanischen Kriegsestablishments in Washington betrieben wird. Da kommt also eine bestimmte Rolle auf Frau Merkel zu. Wenn man Merkels Erklärungen vor einer Woche in Zusammenhang mit dem neu gewählten amerikanischen Präsidenten Trump sieht, ist anzumerken, dass sie dieser Rolle auch jede Nahrung gibt, die möglich ist.

    Was Obama über Donald Trump zu sagen hat, darauf dürften allerdings alle gespannt sein, da ja bisher niemand in Europas Chefetage wirklich Kontakt aufgenommen hat zum zukünftigen amerikanischen Präsidenten.

    Ja, ich habe in 36 Jahren Betrachtung deutscher Politik und Zusammenwirkung mit Bundesregierungen so etwas nie erlebt. Wir haben es bisher eigentlich immer so gehalten, dass die politischen Parteien und auch die Bundesregierung zu den Wahlkampfteams der Spitzenkandidaten, die sich in den Vereinigten Staaten gegenüber standen, sofort Beziehung aufgenommen haben. Das war immer das normale politische Handwerkszeug einer Partei wie der CDU oder auch der SPD der jeweiligen Bundesregierung. Das, was wir jetzt erleben, dass man über den neuen amerikanischen Präsidenten gerade mal weiß, wie sein Name lautet, das ist ein Versagen der Bundesregierung und der politischen Parteien in Deutschland. So kann man keine Politik betreiben. Aber das macht auch deutlich, dass wir als Staaten seit der Wiedervereinigung Deutschlands in Europa wirklich degeneriert sind. Anders kann man es gar nicht sagen.

    Sie erwähnten vorhin den Professor aus dem Clinton-Team — meinen Sie, dass auch bei diesem Treffen, was ja am Freitag noch fortgeführt wird mit diversen europäischen Staatsoberhäuptern, quasi ein geheimer transatlantischer Putsch geplant wird?

    Das ist nicht von der Hand zu weisen. Man muss sich nur die Erklärungen der unglücklich agierenden Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen in diesem Zusammenhang ansehen. Was ist eigentlich davon zu halten, wenn die Bundesverteidigungsministerin dem neuen amerikanischen Präsidenten Handreichungen über den Atlantik gibt, wie er sich zu verhalten hat?

    Wenn ich in Washington sitzen würde, würde ich wahrscheinlich denken, da wird gegen mich konspiriert und zwar auf übelste Art und Weise. Und das bekommt ja noch Nahrung dadurch, dass Herr Soros und seine Freunde keinen Hehl daraus machen, dass sie mit einem riesigen Finanzaufwand gegen diesen neugewählten amerikanischen Präsidenten vorgehen werden. Das ist eine Form von "gang-artiger" Politik, wie wir sie nach 1945 und ich glaube auch vorher noch nicht gesehen haben. Deutschland ist ganz offensichtlich sehr aktiv beteiligt, denn die New York Times hat es ja bereits schon zum Ausdruck gebracht: Frau Dr. Merkel ist das Zentrum des Anti-Trump-Widerstandes. Soweit ist es in Deutschland gekommen.

    Werden unsere Medien eigentlich jetzt mit Trump antiamerikanisch werden? Das wäre doch mal was Neues.

    Das ist eine hochinteressante Entwicklung auf diesem Feld, die wir derzeit erleben. Sie sind ja jetzt schon antiamerikanisch, weil sie dem amerikanischen Volk nicht das Recht geben, sich einen Präsidenten zu wählen, wie sie ihn haben wollen. Das mag jetzt ein Wahlkrieg gewesen sein, wie es in Europa nicht möglich ist, aber es ist eine Entscheidung in Amerika getroffen worden und die deutsche Mainstreampresse lässt diese Entscheidung so nicht zu. So etwas ist in den deutschen Medien noch nie vorgekommen.

    Interview: Armin Siebert

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    Tags:
    Donald Trump, Angela Merkel, Barack Obama, Deutschland, USA
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      ewdw
    • karl petterson
      Die Merkel-Gang ist die finsterste Politik-Maschine seit dem Ende des 2. Weltkrieges. Sie hat Europa zerstört, die Beziehungen zu Russland über ihre dreckige EU-/NATO-Erweiterungspolitik absichtsvoll ruiniert, den sozialen Frieden im Land massakriert.

      Wären die Deutschen nicht eine so gruselige Ansammlung von Spießern, hätten sie das Regime längst in die Wüste getrieben.
    • Roland Strey
      merkels neue weltordnung kann trump mit nem knöpfchendruck beseitigen, wie auch jeden machthaber an mittelmeer oder golf mit dem absenden einer einzigen halbwahrheit oder lüge aufhängen lassen
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      axel.alber
      Lieber Herr Wimmer,
      vielen Dank für Ihre klaren Worte, besonders deshalb, weil mir bei dem Gebaren der hiesigen MSM und insbes. des määrkels einfach die Worte fehlen ...
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      axel.alberAntwort anKatharina(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Katharina, erst einmal danke, dass Sie sich den Mist angeschaut haben, ich mache so etwas schon lange nicht mehr. Ihre Frage kann ich aber beantworten - das määrkel ist eine von den finanz-zio-neocons gesteuerte Marionette, während obomba immerhin die Machenschaften selbiger, so gut er konnte, ausgebremst hat. Das hat natürlich dem märkel nicht gefallen, da es mit Leib und "seele" (weiß nicht, ob es überhaupt eine hat) die Agenda der oben genannten unterstützt.
    • Roland StreyAntwort anjoerg(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      joerg: wie macht ein frosch dem man den hals umdreht.
      soviel zur diskusionskultur und befrieden ohne waffenlieferungen
    • Roland StreyAntwort anjoerg(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      joerg, alternativlos ist merkels strick
    • Roland StreyAntwort anbanane(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      banane, trotz der hunderttausenden von verschuldeten toten hoffe ich straßen und plätze nach dem ferkel zu bennen wenn es schafft die eu vor ttip zu zerschlagen und es dann bestialisch wie sie ihre kontrahenten besonder an mittelmeer und golf schlachten ließ
    • bananeAntwort anjoerg(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      joergjoerg, du schreibst Blödsinn
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      joergAntwort anbanane(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      banane, eigentlich haben Sie das Kompiiment verdient. Ausser Sprüchen und Unterstellungen fällt ihnen doch nichts ein.
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      joergAntwort anRoland Strey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Roland Strey, Sie reden und reden , aber woher kommen denn die ganzen Waffen in den Konfliktgebieten? Erzähen Sie nicht auf Deutschland, denn wenn man die U-Boote,. Panzer und Flugzeuge abzieht, dann bliebt da nicht mehr viel. Ach ja man hat ja in Syrien deutsche Rakteten gefunden. die wurden irgendwann man an Assad geliefert .
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      HumboldtAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist, Sie schreiben statt „alarmiert“ – „arlamiert“, was nicht weiter tragisch ist. Interessant finde ich aber die Vertauschung des Buchstabens „l“ mit „r“ schon, da die Buchstaben auf der Tastatur weit auseinander liegen. Es kann sich als nicht um einen Tippfehler handeln.

      Habe die Ehre
    • zivilistAntwort anHumboldt(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      hallo Humboldt,

      Ja, interessant. da müßten Sie sich mal mit den Phänimenen der Legasthenie beschäftigen. Als ABC- Schütze (nein hat jetzt nix mit Massenvernichtungswaffen zu tun) hab ich immer e und i verderht (dei statt die) war längst vergessen, aber wenn ich jetzt schnell tippe, kommt's wieder !
    • Aristoteles
      Sehr richtig, verehrter Herr Wimmer,
      noch nie da gewesen, ich war auch schockiert über Merkel und die begleitende fast gespenstische Presse-Lobhudelei.
      Merkel schafft es tatsächlich, was ich mir kaum vorstellen konnte, ihren politischen Kurs noch schlagartig zu verschlimmern.
      Für mich ein Zeichen von völlig fehlendem Realitätssinn.
      Viel zu lange an der Macht,
      von wegen "für Deutschland", schon lange nicht mehr!
    • AristotelesAntwort anjoerg(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      joerg, überzeugend sind neben der wirklich einmalig pflichtvergessenen diplomatischen Unhöflichkeit und dem verbissenen Festhalten an Russlandbashing
      zwei klare Schwerpunkte von Wimmer:
      1) weitere negative Isolierung von Deutschland in der EU
      2) ein grotesker Antiamerikanismuss, den Sie früher selbst heftig kritisiert hat.

      Es geht hier wirklich um Deutschland und deutsche Interessen.
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      joergAntwort anAristoteles(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Aristoteles, für eine diplomatische Unhöflichkeit , nun da muss der Mann erstmal einen Diplomatischen Rang oder so haben. Russlandbashing? Was betreiben Sie denn hier? Deutsche Interessen , wie können Sie bestimmen was deutsche Interessen sind? Ebenso Antiamerikkanismus, fällt hier eine Welt für Sie zusammen und wissen Sie nicht weiter? Haben Sie den Sinn für die Realität verloren?
    • AristotelesAntwort anjoerg(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      joerg,
      fühlen Sie sich etwa berufen einem gewählten Präsident den diplomatischen Rang abzusprechen? Oder meinen Sie Merkel mit "Mann".
      Der US-Wahlkampf fand in USA statt, sicher ein Schauspiel auf sehr tiefem Niveau, aber er ist vorbei.
      Und was im Deutschen Interesse liegt, ist genau das Gegenteil von "Merkel-Politik", offenbar können Sie nicht lesen was Wimmer geschrieben hat.
      Zur Wiederholung:
      Keinen "3-Frontenkrieg":
      1) Kein Russlandbashing mit Sanktionen und Kriegsvorbereitung,
      sondern Handel zu gegenseitigem Nutzen!

      2) Keine Isolierung Deutschlands in der EU

      3) Und keine Aggression gegen USA gerade dann, wenn diese die Aggression abbaut;
      wobei ich sehr dankbar wäre, wenn die US-Truppen aus Deutschland endlich abgezogen werden. Amerikanische Truppen mit Atombomben und anderen illegalen Waffen IN DEUTSCHLAND liegen selbstverständlich NICHT in Deutschem Interesse!!!
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      Brainon
      Merkel ist bestimmt keine LIberalin . Sie ist Machthungrig und Zynisch wenn es um eigenen INteressen geht . Still und Leise hat sie sich die Spitze erkämpft . Mehr im Aussenpolitik , weniger im inneres , aber ohne geschulte Medien hätte sie die Spitze nicht erreicht . IN Der UKraine und in der Panik in der Europäische Finanzen sass sie am Steuer des Geschehens , die Folgen davon werden kaum erwähnt . Obama wurde femminisiert , mit Putin kann sie vergessen , und mit Trump wird wohl schwieriger . Es schaut langsam so aus als eine Mysteriöse Internationale der Femen , Angie als Zugpferd ausgesucht hätten . Es waren vor allem Frauen die für Adolph sich opferten und ihre Männer zum Krieg schickten , ich will offen es wird sich nicht wiederholen . Unsere Nachbarn finden die Dauer der Kanzleraschaft in D. nicht mehr so lustig . Demokratie brau´cht Wechsel und nicht eine Dauerhafte Besatzung der Macht .
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      Gela-XAntwort anKatharina(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Katharina, gut beobachtet; allerdings mochte Frau Merkel Herrn Obama von Anfang an nicht besonders.
      Als er während seines Wahlkampfes nach Berlin kam (er war noch nicht Präsident), hat sie ihm verweigert, vor dem Brandenburger Tor eine Rede zu halten. Das ist nur Staatsoberhäuptern vorbehalten und so mußte er sich vor die "Goldelse" (Siegessäule) stellen, damit das deutsche Volk schon mal jubeln konnte.
      Wie sie wirklich über ihn denkt, kann man nur in kurzen unbedachten Momenten erkennen und der von Ihnen beschriebene ist einer davon.
      Das ändert aber nichts an ihrem Verhalten; sie pariert/regiert durch entsprechend den Anweisungen und die kommen ja nicht von Obama.
      Warum also sollte sie ihn respektieren oder gar mögen?
      Deshalb auch ihre offensichtlich "kritische Distanz" zu Trump... sie geht davon aus, daß er, wie Obama, nicht wirklich was zu sagen hat.
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      KatharinaAntwort anGela-X(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Gela-X, Danke für Ihre Rückmeldung! Ich stimme allerdings nicht mit Ihnen darin überein, dass Angela Merkel entsprechend der transnationalen Finanzelite durchpariert. Meiner Meinung nach nutzt sie geringste Spielräume für ungehorsames Verhalten. Da schließe ich mich analitik an, der ihre ungehorsamen Handlungen auch in seinem Artikel benennt.
      analitik.de/2016/10/13/willkommen-in-der-multipolaren-welt
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