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    Die Handlungen russischer Militärs in Syrien wirken sich auf die Kampfbereitschaft aufständischer Gruppierungen negativ aus. Darauf wies US-Geheimdienstchef James Clapper am Donnerstag bei einer Anhörung im Kongress hin. Washington betrachtet diese Gruppierungen als „Opposition“ zu Syriens Präsident Baschar al-Assad.

    „Die Russen gehen jetzt (in Syrien) weiterhin massiv vor und verstärken den Druck auf die Opposition in Osten von Aleppo“, sagte Clapper. Dabei warf er Russland vor, zivile Objekte angegriffen zu haben. Das wirke sich auf die Opposition demoralisierend.

    Clapper geht davon aus, dass Russland die Präsenz im syrischen Tartus ausbauen wird, um seine Marine-Gruppierung im Mittelmeer zu unterstützen.

    Am Mittwochabend hatte Clapper sein Rücktrittsgesuch eingereicht. Der designierte US-Präsident Donald Trump zimmert jetzt seine Mannschaft zusammen.

     

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    Tags:
    Demoralisierung, Kampfgeist, James Clapper, Syrien, Russland, USA