15:09 22 Januar 2018
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    Japanischer Premierminister Shinzo Abe trifft designierten US-Präsident Donald Trump in New York

    „Dem kann man trauen“ – Abes erste Eindrücke von Trump

    © REUTERS/ Cabinet Public Relations Office
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    Der japanische Premierminister Shinzō Abe hält den designierten US-Präsidenten Donald Trump seit dem Treffen am Donnerstag in New York für einen Staatschef, dem man vertrauen kann, wie der Sender NHK berichtet.

    „Ein Bund kann nicht ohne Vertrauen funktionieren“, so Abe. „Ich bin überzeugt, dass der designierte Präsident Trump ein Anführer ist, dem man vertrauen kann.“ Das Treffen sei in äußerst „warmer Atmosphäre“ verlaufen. „Wir konnten ohne Eile und gründlich miteinander reden. Das Gespräch war offen, ohne Verschleierungen“, so Abe weiter.

    Konkretere Angaben zu Details oder mögliche Zusagen seitens Trump bezüglich der Militärallianz zwischen den USA und Japan machte der Premier nicht.

    Japans Premier ist am Donnerstag als erster amtierender Regierungschef von dem künftigen US-Präsidenten Trump im Trump Tower in New York empfangen worden.

    1960 hatten Tokio und Washington ein Abkommen über gegenseitige Kooperation und Sicherheit abgeschlossen. In Japan befinden sich mehrere US-Militärstützpunkte, für deren Erhaltung teilweise auch Tokio zur Kasse gebeten wird.

    Trump hatte im Wahlkampf mehrmals betont, er sei für eine Neubetrachtung dieser Kooperationsverpflichtungen. Dabei hatte er sich dafür ausgesprochen, dass Japan seinen Beitrag zur Bildung einer „amerikanischen Faust“ noch erhöhen sollte.

    Bei der Präsidentschaftswahl am 8. November 2016 wurde der Unternehmer Donald Trump zum neuen US-Präsidenten gewählt. Offizieller Amtsantritt ist planmäßig am 20. Januar 2017.

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    Tags:
    Shinzo Abe, Donald Trump, Japan, USA
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